{"id":840,"date":"2016-06-21T09:21:19","date_gmt":"2016-06-21T09:21:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.sickculture.de\/?page_id=840"},"modified":"2021-07-05T08:20:38","modified_gmt":"2021-07-05T08:20:38","slug":"2016-06-gardasee-arco","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.sickculture.de\/?page_id=840","title":{"rendered":"2016.06 Gardasee Arco"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">[pe2-image src=&#8221;https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/-MPrhiURXGNk\/V2j79cT7ttI\/AAAAAAAAZgs\/WD4X4PeIVLcCy1ThreZiWl_90P2RN2EvwCHM\/s144-c-o\/20160615-162105-00052-_DSC0517_Screen.jpg&#8221; href=&#8221;https:\/\/picasaweb.google.com\/112885246866780528333\/6298560920855298609?authkey=Gv1sRgCPix28jZm-vfMw#6298561111868028626&#8243; caption=&#8221;&#8221; type=&#8221;image&#8221; alt=&#8221;20160615-162105-00052-_DSC0517_Screen.jpg&#8221; ]<\/h1>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #99cc00;\">Lago di Garda 2016<\/span><br \/>\n<\/strong><\/h1>\n<h2 style=\"text-align: center;\">15.-19. Juni2016<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-590\" src=\"http:\/\/blog.sickculture.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/InGardaTrentino.png\" alt=\"InGardaTrentino\" width=\"245\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/blog.sickculture.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/InGardaTrentino.png 245w, https:\/\/blog.sickculture.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/InGardaTrentino-150x73.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px\" \/><\/p>\n<p>Wie ein Magnetpol zieht es jedes Jahr tausende Deutsche an den Gardasee &#8211; auch ich war einer von vielen. Man k\u00f6nnte meinen, Arco, Riva del Garda und Torbole liegen alle zusammen und vereinen den Biketourismus, aber wie ich feststellte, waren in Arco zu diesem Monat mehr Wanderer und Kletterer unterwegs, als wir Mountainbiker. Auch sprachlich kommt in Torbole oder Riva mit Deutsch sehr gut zurecht, w\u00e4hrend hier in Arco \u00fcberwiegend italienisch gesprochen wird. Arco ist ein typisch altes St\u00e4dchen mit der Burg von Arco als Blickfang. Ganz in der N\u00e4he schlugen wir unser Quartier aus (Hotel Villa della Rose). Die Wetterprognose f\u00fcr die f\u00fcnf Tage war durchwachsen &#8211; was aber in der Gardasee Region nichts hei\u00dfen mu\u00df. Kurzum: Vergesst die Wetter-Apps! Im Grunde hatten wir jeden Tag Top Wetter. Abends zogen die Wolken von Westen und Osten \u00fcber uns und leichte Gewitter bildeten sich, w\u00e4hrend unter Tags meistens Sonnenschein und Schw\u00fcle angesagt war. Also: Trotz meinen Knieschmerzen startete ich mein Gardasee-Trailride &#8211; zum ersten Mal unter dem Schirm des neuen Trailgesetzes im Trentino.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8221;B E S C H R E I B U N G&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #99cc00;\">ARCO &#8211; NORD LAGO DI GARDA<br \/>\n<\/span><\/h1>\n<h3><strong>15.6. Bocca di Droma\u00e9<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>Anreisetag. Bei unserer Ankunft konnten wir die Zimmer noch nicht beziehen &#8211; fing ja schon gut an. Aber nicht schlimm. Das Kribbeln nach Trails war da und eine Einstiegstour sollte her. Wetter gut, Bike aus dem Van gepackt, noch kurz die Bikeklamotten angezogen und schon ging los. Eigentlich war ja der Monte Velo Freeride meine Anreisetour. Doch es hat am Vortag geregnet und ich habe gelesen, dass man diese Tour nur unter trockenen Bedingungen unternehmen soll. Mein eigenes Shuttleunternehmen (Eltern) z\u00f6gerte nicht lange und verk\u00fcrzten mir den Uphill hoch zum Ledrosee, da die heutige Tour so nicht mehr machbar gewesen w\u00e4re. Im Buch &#8220;Dolomite Trails Bd.2&#8221; fand ich auch schon mein Tagesziel: Bocca di Droma\u00e9. Kenn ich doch, oder? Die Auffahrt bis zum Rif. Pernici kannte ich schon. Der Weg f\u00fchrt am westlichen Ufer des Ledrosee hoch \u00fcber die Bocca di Trat zum Rifugio Nico Pernici, welche ich bei der Adrenalina DH Strecke schon gefahren bin. Vorteil dieser Unternehmung ist, dass bis zur Malga Trat alles auf Teer bei durchschnittlich 10 Prozent Steigung im Schatten gefahren werden kann. Die letzten Meter sind dann in angenehmer Steigung auf Forstwegen zur\u00fcckzulegen. Das Rifugio liegt herlich mit einer super Aussicht und l\u00e4dt zum Verweilen ein. Ich mu\u00dfte mich allerdings sputen, da die dunklen Wolken von Westen schon heranzogen.<\/p>\n<p>Die Querung vom Rif. Pernici zum Bocca di Droma\u00e9 ist nicht wirklich &#8220;flowig&#8221;. Der schmale Pfad am absch\u00fcssigen Gel\u00e4nde ist recht anspruchsvoll und immer wieder mit Schiebest\u00fccken versehen. Nichtsdestotrotz mu\u00df man da durch und ab der Malga Droma\u00e9 l\u00e4sst der Schiebeanteil nach, was allerdings nicht hei\u00dft, dass es leichter wird. Die ersten Regentropfen polterten auf meinen Helm &#8211; also schnell weiter talw\u00e4rts Richtung Ledrosee. Der folgende Abschnitt ist ein herrlicher Trail durch den Wald. Immer wieder mit Wurzeln und Steinen versehen. Die Originalroute w\u00e4re zum Ende auf Forststra\u00dfe zu befahren. Ich w\u00e4hlte den direkten Weiterweg auf dem Sent. 453 Richtung Ledrosee. Genial und richtige Wahl. Am Ledrosee erstmal ein Grinsen und Aussch\u00fctteln der Unterarme. Die R\u00fcckfahrt nach Arco fuhr ich auf der Ponale-Auffahrt, welche die Klassische Strecke des Tremalzo-Uphills ist. Zum Gl\u00fcck mit wenig Gegenverkehr schoss ich runter und verfehlte sogar eine Abzweigung. Tja, somit befand ich mich auf dem alten holprigen Karrenweg auf der Pregasina Seite der Schlucht. Ab Bellavista fuhr ich wieder auf der Standardroute und nahm die spa\u00dfig angelegen Pumptracks entlang der Ponale mit, bis mit der &#8220;Flow&#8221; in Riva del Garda ausspuckt. Schon l\u00e4ssig, wenn man mit Protektoren am &#8220;Stachus&#8221; von Riva entlang f\u00e4hrt und von jedem &#8220;gecheckt&#8221; wird. Nach Arco gings dann \u00fcber Nebenstra\u00dfen und Radweg. Tolle Tour &#8211; kann ja nur noch besser werden! Und: das Knie macht mit!<\/p>\n<div class=\"passster-form\" id=\"ps-35\">\n    <form class=\"password-form\" method=\"post\" autocomplete=\"off\" target=\"_top\">\n        <span class=\"ps-form-headline\">Gesch\u00fctzter Bereich<\/span>\n        <div class=\"ps-form-instructions-wrap\">Dieser Inhalt ist passwortgesch\u00fctzt. 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Wandern: Burg von Arco und Pianaura H\u00f6hlen<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>Der Wetterdienst sagte Regen f\u00fcr den ganzen Tag voraus &#8211; was f\u00fcr ein Schmarrn, was ich feststellen mu\u00dfte: Ich habe mich heute entschlossen meine Wanderstiefel anzuschn\u00fcren und mit auf Wandertour zu gehen. Wir wollten die Burg von Arco besichtigen. Diese trohnt auf einem Fels gute 100hm \u00fcber Arco und dem Sarcatal. Ein idealer Platz zur Sichtung von Feinden.<\/p>\n<p>&#8220;Im spanischen Erbfolgekrieg konnte der franz\u00f6sische General <a class=\"mw-redirect\" title=\"Louis-Joseph de Bourbon, duc de Vend\u00f4me\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Louis-Joseph_de_Bourbon,_duc_de_Vend%C3%B4me\">Vend\u00f4me<\/a> das untere <a class=\"mw-redirect\" title=\"Sarca\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sarca\">Sarcatal<\/a> besetzen und belagerte auch die Burg. Nach heftigem Bombardement kapitulierte die Besatzung schlie\u00dflich im August 1703. Danach verfiel die Burg schnell und auch die Burggrafen von Arco verlie\u00dfen den Ort und teilten sich sp\u00e4ter in einen bayrischen und einen in <a title=\"Mantua\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mantua\">Mantua<\/a> ans\u00e4ssigen Zweig. Im Jahr 1927 kaufte die Gr\u00e4fin Giovanna von Arco, Marchesa von <a class=\"mw-disambig\" title=\"Bagno\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bagno\">Bagno<\/a> das Burggel\u00e4nde und wurde alleinige Besitzerin. Sp\u00e4ter ging das Burggel\u00e4nde in den Besitz der Stadt Mantua \u00fcber, 1982 erwarb die Gemeinde Arco die Burg.&#8221; (Quelle Wikipedia)<\/p>\n<p>\u00dcber die Vorg\u00e4rten der Burg steigt man in Serpentinen auf sch\u00f6n angelegten Wegen hoch zum Burgtor. Der Burggarten ist noch frei f\u00fcr Jedermann und bietet einen herrlichen Ausblick auf den Lago. F\u00fcr 3 Euro kann man die Burg besichtigen, was wir dann auch unternahmen. Die Ruine ist noch gut in Schuss und man erkennt die Dimension der damaligen Burg mit ihren \u00fcber 200 Zimmern. Um die Burg bei Belagerungen autark mit Wasser zu versorgen wurden in der Burg zwei gro\u00dfe Zisternen angelegt, da der Bau eines Brunnens recht aufw\u00e4ndig gewesen w\u00e4re. Der <a title=\"Romanik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Romanik\">romanische<\/a> Bau des Hauptturms d\u00fcrfte aus der Zeit 1300 stammen. Deutlich sichtbar sind die noch vorhandenen Zinnen, die den damals typischen Baustil in Norditalien repr\u00e4sentieren. Vom Turm selber sind nur noch die Au\u00dfenmauer (ohne Nordmauer) erhalten geblieben. Bei dem dreist\u00f6ckig angelegten Turm d\u00fcrfte es sich um einen Wohnturm gehandelt haben. Der Rengheraturm ist der \u00e4lteste Turm der Burg. Er ist der Funktion nach als <a title=\"Bergfried\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bergfried\">Bergfried<\/a> einzustufen. Er befindet sich am h\u00f6chsten Punkt des Burgberges. Am Sockel des Baues sind noch die Mauern des Vorg\u00e4ngerbaues zu erkennen. Der Eingang zum Turm befindet sich in zirka sieben Meter H\u00f6he; er war nur \u00fcber eine Holzleiter zu erreichen. Im Turm befand sich eine Glocke <i>Renga<\/i>, \u00fcber die die Burg und der Ort bei Gefahr gewarnt werden konnten. Der Wachtturm nach Langhel stellt in Richtung Norden den \u00e4u\u00dfersten Punkt der Burg dar. Es handelt sich um einen viereckigen gemauerten und relativ gut erhaltenen Zweckbau. Nach gut 30min. hat man den Rundweg zur\u00fcckgelegt und wir stiegen wieder ab in die Altstadt von Arco. Von der Sarca ging es r\u00fcber zum Monte Velo und den ber\u00fchmten Pianaura &#8220;Trails&#8221;. Dieser Wanderweg f\u00fchrt zu den H\u00f6hlen und Kletterfelsen bei Moretta. Nach einem Parkplatz f\u00fchrt die Route 668 Richtung Troiana, hier geht man auf die Felswand zu, die bei Kletterern sehr beliebt ist (Steinschlag m\u00f6glich). Es geht durch ein Buchenw\u00e4ldchen, dann nach links weiter auf dem \u201eSentiero Naturalistico\u201c, dann kommt man zu einem ehemaligen Kalksteinbruch. Der fr\u00fcher hier abgebaute Kalkstein wurde bis Padua und Wien exportiert. Der Weg f\u00fchrt nun 200 m durch Felsw\u00e4nde hindurch, dann \u00fcber Stufen bergauf, es folgen zwei weitere Steinbr\u00fcche, bis es am Wegweiser \u201eDosso Grande\/Dro\u201c nach rechts geht, genauso wie an der folgenden Gabelung. Wir gehen allerdings die gro\u00dfe Schleife weiter hoch und umrunden den &#8220;Gipfel&#8221; durch Sch\u00fctzengr\u00e4ben der Kriegszeit um dann wieder an der Gabelung zu gelangen. Die Aussicht ins Sarcatal ist bombastisch.<\/p>\n<p>Tja, ich w\u00e4re zwar lieber eine Biketour gefahren (Vielleicht sogar die verbotene Pianaura-Strecke), doch auch das Wandern hatte was.<\/p>\n<p>[pe2-image src=&#8221;https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/-Woo_fXYwUns\/V2j-mjrQRmI\/AAAAAAAAZgg\/-vg_GUR7RUo8qM12N6zIUJfPUUG12x2mgCHM\/s144-c-o\/20160616-093220-00099-_DSC0505_Screen.jpg&#8221; href=&#8221;https:\/\/picasaweb.google.com\/112885246866780528333\/6298563990059658593?authkey=Gv1sRgCO3egqqSnu3g5wE#6298564017242785378&#8243; caption=&#8221;&#8221; type=&#8221;image&#8221; alt=&#8221;20160616-093220-00099-_DSC0505_Screen.jpg&#8221; ]<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>17.6. Monte Casale<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>Im Lago Biker 2011 wird die Tour zum Monte Casale vorgestellt. Entgegen der dort vorgestellten Variante \u00fcber Arco und San Giovanni, habe ich mich f\u00fcr die Anfahrt \u00fcber Pietramurata und der Sarca-Schlucht entschieden. Die Tour sollte in jedem Fall fr\u00fch begonnen werden, denn 7 Stunden im Sattel sollte man einkalkulieren. Die ersten 18km fuhr ich auf dem Radweg und Schotterwegen an den Steilflanken des Monte Casale entlang Richtung Norden, bis links der Flu\u00df sich seinen Weg durch eine enge Schlucht bahnt. Dieser folge ich \u00fcber ein paar Kehren, bis ich auf dem gut ausgebauten Radweg Richtung Godenzo\/Comano folgte. Die Trasse ist aus einer Steilwand rausgeschlagen und f\u00fchrt gute 100m \u00fcber der Sarca tief in eine Schlucht rein. H\u00f6henangst sollte man nicht haben, wobei es niemals gef\u00e4hrlich wird. Nach gut 40km zur\u00fcckgelegter Strecke bietet sich eine ausgiebige Rast in Comano an, denn jetzt erfolgt der eigentliche Aufstieg zum Monte Casale. Die steilen Rampen zwischendurch sind zwar betoniert, es wird aber dennoch nicht jedem m\u00f6glich sein, diese Anstiege auf dem Rad zu bew\u00e4ltigen. Die Erleichterung kommt, wenn man das Hinweisschild zum Rifugio \u201eDon Zio\u201c liest. In zehn Minuten und einem letzten qu\u00e4lenden Aufstieg ist das Ziel nun erreicht. Am &#8220;Gipfel&#8221; (eine Grashochfl\u00e4che) auf ca 1650mM bietet sich ein 360 Grad Panorama an. Nicht weniger als sieben Seen liegen wie funkelnde Diamanten in der bergigen Landschaft. Im Norden ragen die Gipfelzacken der Brenta hervor, w\u00e4hrend im Westen die Gletscher des Adamello Gebirge hervorscheint. Bei gutem Wetter sieht man sogar die Marmolada und Sella. Hat man die Pflicht des Aufstiegs \u00fcberwunden und sich am Ausblick satt gesehen, dann folgt nun die K\u00fcr auf dem fahrtechnisch interessanten Singletrail \u00fcber den H\u00f6henzug Richtung S\u00fcden. Man passiert dabei in einem Wechsel aus Wanderpfaden und Forststr\u00e4\u00dfchen den bei Base Jumpern beliebten Monte Brento und die Malga Valbona, ehe man auf dem spa\u00dfigen &#8220;Sentiero dei russi&#8221; zur Ferienhaussiedlung Marcarie gelangt und nach San Giovanni mit seiner Gastst\u00e4tte. Der Gardasee r\u00fcckt zum Greifen nah auf dem Weiterweg zur Bocca di Tovo. Jetzt sollte die Tragepassage hoch f\u00fchren um den Piazzole Trail unter die Stollen zu nehmen, aber ich war halbwegs platt und entschlo\u00df mich Richtung Tenno abzuk\u00fcrzen. die 2000er Tagesmarke war fast erreicht und die Beine wurden schwer. Also fuhr ich Richtung San Pietro, Tenno und Cologna ab. Der R\u00fcckweg war da easy auf Radweg nach Arco.<br \/>\nDer R\u00fcckweg gestaltet sich nicht weniger strapazi\u00f6s. Die folgenden Trails fordern einiges an Geschick vom Biker. Ein<br \/>\nachtsames Auge ist wichtig, denn die Einstiege sind nicht immer deutlich zu erkennen. \u00dcber San Giovanni und Tenno geht es<br \/>\ndann zur\u00fcck zum Startpunkt.<\/p>\n<div class=\"passster-form\" id=\"ps-793\">\n    <form class=\"password-form\" method=\"post\" autocomplete=\"off\" target=\"_top\">\n        <span class=\"ps-form-headline\">Gesch\u00fctzter Bereich<\/span>\n        <div class=\"ps-form-instructions-wrap\">Dieser Inhalt ist passwortgesch\u00fctzt. 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Pasubio<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>&#8220;Alle guten Dinge sind Drei&#8221; &#8211; so lautete meine innere Stimme. Schon zweimal zuvor wollte ich diese Tour fahren und jedesmal zwang mich das Wetter zum Umdrehen am Rif. Papa am Fu\u00dfe des Pasubios. Wie wird\u00b4s wohl diesmal? Ganz am Anfang meines Gardasee Urlaubs hie\u00df es, dass samstags das beste Wetter sein soll. Also fest eingeplannt: Bocchetta di Foxi. Diese Tour stammt auch von Ralf Glaser\u00b4s Buch Dynamite Trails Bd.2. Diese legend\u00e4re MTB Trailtour quert bei den Sieben Kreuzen die ehemalige Frontlinie am Monte Pasubio. Ein langer Aufstieg wird hier mit einem der besten Trails weit und breit belohnt. &nbsp;Ein Gl\u00fcck, dass wenigstens die ersten 600 H\u00f6henmeter von Raossi zum Passo Pian delle Fugazze geteert sind. Ein Gro\u00dfteil der 1600 H\u00f6henmeter der Tour wollen n\u00e4mlich am St\u00fcck bew\u00e4ltigt sein. Bis zum h\u00f6chsten Punkt der Tour an der Seletta del Comando folgt man breiten Milit\u00e4rstra\u00dfen. Dann folgt die Strada del Eroi &#8211; die Stra\u00dfe der Helden. Eine Milit\u00e4rstra\u00dfe in den Fels gehauen mit Tunneln und steil abfallenden Flanken. (Nicht zu weit au\u00dfen fahren). Was soll das? Will eine \u00dcbermacht, dass ich diese Tour niemals bezwinge? Oder soll ich ein Held werden? Um mich rum wurde es neblig, windig und Donner mit dunklen Wolken zogen von S\u00fcdost heran. Was nun? Halt und Schutz am Rifugio Papa suchen oder weiter? Schnell noch ein paar Bilder geknippst und den Gutwetterspielraum ausgenutzt hie\u00df es. Also fuhr ich \u00fcber die Porte del Pasubio und weiter hoch zur Seletta del Comando mit deren Kirche und dem Gedenksfriedhof \u00fcber groben Schotter. Der erste Abschnitt \u00fcber die Sette Croci ist zwar noch etwas z\u00e4h und h\u00e4lt auch ein paar Schiebepassagen parat. Doch je weiter man kommt, desto flowiger werden die Trails. Mittlerweile hatte ich auch mit Schnee von oben das Vergn\u00fcgen. Lediglich zwischen der Bocchetta delle Corde und der Bocchetta di Foxi verlaufen einige Trailabschnitte etwas ausgesetzt. Unter dem Strich wartet eine der l\u00e4ngsten und sch\u00f6nsten Trailabfahrten in diesem Teil der Alpen. Die erarbeiteten H\u00f6henmeter werden dann praktisch komplett auf Singletrail wieder vernichtet! Ein regelrechtes Trailfeuerwerk und Belagsvernichter. Spitzkehren, grober Schotter, Abs\u00e4tze, Wurzeln und Flowpassagen &#8211; alles dabei, was ich mir vorgestellt habe. Es wundert nicht, wenn man zwischendurch ein Jubelschrei durch die einsamen Berge h\u00f6rt. Von Angh\u00e8beni folge ich der Staatsstra\u00dfe nach Rovereto. Bis hier her hatte ich noch richig Gl\u00fcck, doch ab Mori holte mich das Gewitter ein und ein Regenschauer sorgte f\u00fcr triefnasse Klamotten. (Wahnsinn: Sonne, Regen, Donner, Schnee, alles dabei &#8211; an einem Tag!)<\/p>\n<p>Trotzdem eine super Tour &#8211; ein Highlight meiner Bikegeschichte.<\/p>\n<p>To be continued&#8230; END.<\/p>\n<div class=\"passster-form\" id=\"ps-472\">\n    <form class=\"password-form\" method=\"post\" autocomplete=\"off\" target=\"_top\">\n        <span class=\"ps-form-headline\">Gesch\u00fctzter Bereich<\/span>\n        <div class=\"ps-form-instructions-wrap\">Dieser Inhalt ist passwortgesch\u00fctzt. 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Mit dem Pasubio habe ich einen Top-Trail abgehackt, welcher schon lange auf meiner Liste stand. Das n\u00e4chste Mal folgen die Trails am \u00f6stlichen Gardasee\u00b4s und des angrenzenden Idrosee\u00b4s. Die Liste daf\u00fcr steht bereits.<br \/>\n<\/em>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<div class=\"ult_exp_section_layer ult-adjust-bottom-margin  \" >\n\t<div id=\"uvc-exp-wrap-4795\"   data-ultimate-target='#uvc-exp-wrap-4795'  data-responsive-json-new='{\"font-size\":\"desktop:20px;\",\"line-height\":\"desktop:20px;\"}'  class=\"ult_exp_section  ult-responsive \" style=\"color:#ffffff;background-color:#1e73be;font-family:Alfa Slab One;font-weight:bold;  text-align:center;\" data-textcolor=\"#ffffff\"data-texthover=\"#333333\"data-icncolor=\"#333333\"data-ihover=\"#333333\"data-height=\"0\"data-cntbg=\"#1e73be\"data-cnthvrbg=\"#e5e5e5\"data-headerbg=\"#1e73be\"data-headerhover=\"#e5e5e5\"data-title=\"BILDER\"data-newtitle=\"BILDER\"data-icon=\"\"data-newicon=\"\"data-activeicon=\"#333333\"data-effect=\"slideToggle\"data-override=\"0\"data-activetitle=\"#333333\"data-activebg=\"#dbdbdb\"data-img=\"\"data-newimg=\"\"><div  class=\"ult_exp_section-main \">\n\t\t\t\t\t<div class=\"ult_expheader\" >BILDER\n\t\t\t\t\t <\/div><\/div>\n\t\t\t\t<\/div><div class=\"ult_exp_content \" style=\"background-color:#dbdbdb;  \"><div class=\"ult_ecpsub_cont\" style=\" \" >[vc_tta_tabs][vc_tta_section title=&#8221;Bocca di Droma\u00e9&#8221; tab_id=&#8221;1625473174022-a57ef364-5b62&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8221;Burg-Pianaura&#8221; tab_id=&#8221;1625473174049-bcb70b7e-abc4&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8221;Monte Casale&#8221; tab_id=&#8221;1625473175602-782d68db-05c0&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8221;Pasubio&#8221; tab_id=&#8221;1625473176435-7d5f90a1-5f02&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_tabs]<\/div><\/div>\n\n\t\t\t<\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] [pe2-image src=&#8221;https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/-MPrhiURXGNk\/V2j79cT7ttI\/AAAAAAAAZgs\/WD4X4PeIVLcCy1ThreZiWl_90P2RN2EvwCHM\/s144-c-o\/20160615-162105-00052-_DSC0517_Screen.jpg&#8221; href=&#8221;https:\/\/picasaweb.google.com\/112885246866780528333\/6298560920855298609?authkey=Gv1sRgCPix28jZm-vfMw#6298561111868028626&#8243; caption=&#8221;&#8221; type=&#8221;image&#8221; alt=&#8221;20160615-162105-00052-_DSC0517_Screen.jpg&#8221; ] Lago di Garda 2016 15.-19. Juni2016 Wie ein Magnetpol zieht es jedes Jahr tausende Deutsche an den Gardasee &#8211; auch ich war einer von vielen. Man k\u00f6nnte meinen, Arco, Riva del Garda und Torbole liegen alle zusammen und vereinen den Biketourismus, aber \u2026 <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/blog.sickculture.de\/?page_id=840\"> Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":90,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_s2mail":"yes","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[13,4],"class_list":["post-840","page","type-page","status-publish","hentry","category-13","category-mountainbike"],"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P7EPUT-dy","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.sickculture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/840","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.sickculture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.sickculture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.sickculture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.sickculture.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=840"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blog.sickculture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/840\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1611,"href":"https:\/\/blog.sickculture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/840\/revisions\/1611"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.sickculture.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/90"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.sickculture.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=840"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.sickculture.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=840"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}