2017.10 Auf Kieni´s Spuren – Schachenhaus BBS

[pe2-image src=”https://lh3.googleusercontent.com/-bG9VRaq_etk/WddsSevpz9I/AAAAAAAAig4/8zjxqaXILYsi7MDKQqXSEL8l0biGcNChQCCoYBhgL/s144-c-o/20171004_123637_0089__DSC8741_Screen.jpg” href=”https://picasaweb.google.com/112885246866780528333/6473757973735613377#6473762054114758610″ caption=”” type=”image” alt=”20171004_123637_0089__DSC8741_Screen.jpg” ]

 

Bikebergsteigen auf königlichen Pfaden

vom Schachenhaus zur Meilerhütte

Elmau

04. Oktober 2017

 


Unser König Ludwig – er hatte einfach ein Gespür für herrliche Plätze, auf denen er seine Schlösser bauen lies. Das Schachenhaus stand auch schon lange auf meiner To-Do-Liste, nur das Schachenhaus alleine wäre zu fad gewesen. Und es geht auch höher hinaus…

 

lest mehr hier…

Share

2017.09 Ötztal

[pe2-image src=”https://lh3.googleusercontent.com/-oRuxr66cK9Y/Wb-Bz-qTPCI/AAAAAAAAiKw/QkUE7gs_IyAwwwLVB1TYjdXnH4RmIPxCACCoYBhgL/s144-c-o/20170914_124640_0062__DSC8408_Screen.jpg” href=”https://picasaweb.google.com/112885246866780528333/6467025930510436769#6467030319921052706″ caption=”” type=”image” alt=”20170914_124640_0062__DSC8408_Screen.jpg” ]

Traildays im

ÖTZTAL

Oetz / Sölden

14.-17. September 2017


Schon lange stand ich vor der Überlegung mal ins Ötztal zu reisen um die Trails in der selbsternannten Bikerepublic Sölden zu rocken. So ergab es sich, dass wir einen Kurztripp dorthin wagten. Trotz schlechten Wettervorhersagen.

 

B E S C H R E I B U N G

14.9.17 Wetterkreuzkogel

Das Gutwetterfenster war knapp bemessen für die paar Tage im Ötztal. Schon fast hätten wir unseren Urlaub verschoben, da Regen und Schnee bereits den Hauptalpenkamm stark beeinflussten. So startete ich gleich am ersten Tag noch eine “Einstiegs-Bikebergsteiger-Tour”. Um das ganze ein wenig abzukürzen löste ich mir ein Ticket an der Achterkogelbahn, welche mich binnen weniger Minuten 1000hm weiter oben nach Hochoetz beförderte. Von da an hieß es auf der Forststraße steil bergauf zur Bielefelder Hütte zu radeln. Dann war allerdings schon schluß  mit Treten und so wanderte das Bike wieder auf den Rucksack. Auf der steilen Skipiste ging es nun kurz im Zickzack hoch, ehe der Pfad zum Wetterkreuzkogel rechts abzweigt.  Hier kann man auf einem breiten Höhentrail noch relativ kurz fahren, ehe es in weiten Kehren wandernd hoch zum Gipfelkreuz ging. Mittlerweile wehte auch ein starker Wind von Nordwesten her. Am Kreuz angekommen hatte man eine herrliche Aussicht auf das Ötztal. Die Schlechtwetterwoklen priesen sich schon an und so mußte ich mich sputen, um nicht völlig durchnässt zu werden. Der Downhill auf dem Knappenweg ins Wörgetal war absolut spitze. Spitzkehren, kleinere und größere Absätze, Steinplatten und Bachquerungen. Alles dabei, was ein gutes Trailmenü benötigt. Am Knappenhaus und Pochersee angelangt machte ich erstmal eine kurze Pause und besichtigte die alte Knappenhütte. Von dort ging es im Wald auf einem schmalen Pfad weiter bergab. Der Boden war schön griffig und die Kehren gut zu fahren. Schade, dass man dann schon so schnell auf der Kühtai-Straße ankam. Ich fuhr dann noch ein kurzes Stück Richtung Ochsengarten auf der Straße entlang und fuhr hoch bis Sattele. Dort regnete es bereits und ich wollte noch einen Trail nach Silz mitnehmen. Dieser entpuppte sich als Hardcore-Rutschpartie. Bis zur Hälfte bin ich ihn noch gefahren. Der Untergrund war rutschig und schlammig. Teilweise noch durch die Aufforstung mit zick Zweigen im Weg nicht schön zu fahren. So entschloß ich mich auf der Hälfte des Downhills für die Forststraßenalternative und rollte diese bereits völlig durchnässt bergab nach Silz. Der Rückweg auf der starkbefahrenen Straße nach Oetz war dann nicht mehr so schön. Trotz allem ein geniales Tagesziel!

Geschützter Bereich

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Bitte gib dein Passwort ein um den Inhalt freizuschalten.


15.9.17 Bike Republic Sölden

Heute stand die selbsternannte Bike Republic Sölden auf dem Plan. Sölden will das Whistler Österreichs werden und tut alles, um die Bikerherzen höher schlagen zu lassen. Die Infrastruktur des Skizirkels um Sölden bietet im Sommer ideale Bedingungen für Trailrides an. So gibt es künstliche geshapte Lines und Naturtrails. Das Miteinander zwischen Wanderer und Biker wird hier hochgeschrieben und ist sehr gut geregelt. Heute war ein super Wetter angesagt. Die beiden Gondeln der Giggijochbahn und der Gaislachkoglbahn befördern im Minutentakt Biker gute 1000hm nach oben. Diese kräftesparende Alternative kostet zwar 34 Euro für ein Tagesticket, man kann allerdings den ganzen Tag die Trails shredden, soviel man will und kann. Den Einstieg machte ich am Giggijoch über die Leiterbergtrail. Den Einstieg verfehlte ich leicht, da die GPS Spur nicht ganz stimmte. Dann ging es auf einem Enduro-Naturtrail bergab. Zuerst noch zahm als Höhenweg, dann über Wurzeln, Kehren und rutschigen Stufen bergab. Die Regentage zuvor haben das Gelände schwieriger gemacht. Völlig verdreckt kam ich nach dem ersten Trail an der Bahn wieder an. Kurz waschen und wieder hoch. Nun ging es auf den zweiten Naturtrail auf der anderen Seite bergab. Bis zur Sonnalm ging es auf einem geshapten Trail in weiten Kehren und Anliegern schön flowig bergab. Nur der Matsch bremste mich aus. An der Sonnalm fuhr ich dann Richtung Gampe Thaya um den Weiterweg auf dem Pölderntrail unter die Stollen zu nehmen. Der Trail zur Gampe Thaya war schon anspruchsvoller und wurde nach einer Pistenkreuzung mit dem Pölderntrail schon recht fordernd. Kehren, Wurzeln und Rutschpartieen im steilen Gelände durch den Wald. Eben Naturtrail. In Sölden angekommen fuhr ich zur Gaislachkoglbahn und nahm den nächsten Bergrun in Angriff. Es folgte der Nene und Goldegg Trail. Wieder ein Naturtrail mit teilweise flowigen und anspruchsvollen Abschnitten. Der vierte Run wieder hoch mit der Gaislachkogelbahn führte mich auf der Teäre Line bergab. Dieser Trail ist das Aushängeschild von Sölden und ist ein geshapter Kehrentrail. In 130 Kehren auf 5 km Länge schlängelt er sich unterhalb der Gondeln ins Tal. Jede Kurve mit Anliegern, teilweise mit Wallride, Holzkunstruktionen und 360 Grad Schleife sind super flowig zu fahren. Hier spürt man die Oberschenkelmuskeln zuckeln. Mit fettem Grinsen gings dann nochmals mit der Bahn hoch. Jetzt stand die Trailkombi Eebme und Ohnline an. Auch wieder geshaped, diesmal aber ein leichter Flowtrail ohne Schwierigkeiten. Eben mal was zum “Ausruhen”. Die letzte Trailabfahrt machte ich nochmals am Giggijoch über den Traien Trail. Dieser Naturtrail ist ein schwerer S3 Trail. In meinen Augen allerdings nicht ganz sooo schwer wie beworben. Entweder lag es bereits daran, dass man sich an die Trails bereits gewöhnte oder war er wirklich nicht so schwer. Egal – schön war er auf jedenfall zu fahren. Kurz vor der letzten Bahnfahrt erreichte ich den Parkplatz. Ich hätte zwar nochmals hochfahren können, allerdings reichte es mir heute an Trails. Knapp 6000 Tiefenmeter zehren an den Kräften. Und trotzdem fehlt einem am Tagesende was. Die Höhenmeter bergauf, ein Gipfelziel oder irgendwas besonderes? Ich weiß es nicht – Bikeparks haben zwar was geniales an sich, aber irgendwie ist das doch nicht ganz mein Ding. Trotzdem sollte man das mal gemacht haben. Und Sölden entwickelt sich die Jahre noch weiter. (Ob das nun Gut oder Schlecht ist???)

Geschützter Bereich

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Bitte gib dein Passwort ein um den Inhalt freizuschalten.


16.9.17 Wandern zum Piburger See

Da es regnete und der Tag irgendwie doch was sinnvolles haben sollte, wanderten wir von Oetz an der Ötztaler Ache entlang hoch zum Piburger See. Vorbei an der Kajak-Weltcup-Strecke und einem herrlichen stufigen Wanderweg ging es hoch zum See. Dort nahmen wir noch das Seejöchl mit und beendeten die Runde wieder über Piburg nach Oetz. Nachmittags blinzelte kurz die Sonne raus, wobei eine MTB Tour nochmals hoch sinnlos gewesen wäre, da bis auf 1700hm der Schnee fiel. Außerdem wären die Trails im Wald viel zu rutschig gewesen.

F A Z I T

Wäre das Wetter besser gewesen, wäre dies ein genialer Kurzurlaub gewesen. Das Potenzial im Ötztal für´s Biken ist noch sehr hoch und ich habe noch ettliche Routen auf dem Plan. Das heißt für nächstes Jahr mal öfters in diese Richtung zu schielen.

BILDER
Share

2017.09 Ötztal

[pe2-image src=”https://lh3.googleusercontent.com/-oRuxr66cK9Y/Wb-Bz-qTPCI/AAAAAAAAiKw/QkUE7gs_IyAwwwLVB1TYjdXnH4RmIPxCACCoYBhgL/s144-c-o/20170914_124640_0062__DSC8408_Screen.jpg” href=”https://picasaweb.google.com/112885246866780528333/6467025930510436769#6467030319921052706″ caption=”” type=”image” alt=”20170914_124640_0062__DSC8408_Screen.jpg” ]

 

 

Traildays im

ÖTZTAL

Oetz / Sölden

14.-17. September 2017

 

 


Schon lange stand ich vor der Überlegung mal ins Ötztal zu reisen um die Trails in der selbsternannten Bikerepublic Sölden zu rocken. So ergab es sich, dass wir einen Kurztripp dorthin wagten. Trotz schlechten Wettervorhersagen.

 

 

lest mehr hier…

Share

2017.08 Stanser Joch BBS

[pe2-image src=”https://lh3.googleusercontent.com/-qBYc8jlRCjc/WaPXUipgTgI/AAAAAAAAh9c/mb4vRSctUwoW6j76_j99hWtSjXFEF3glwCCoYBhgL/s144-c-o/20170827_135450_0078__DSC8261_Screen.jpg” href=”https://picasaweb.google.com/112885246866780528333/6459242366315757841#6459243038477667842″ caption=”” type=”image” alt=”20170827_135450_0078__DSC8261_Screen.jpg” ]

Bikebergsteigen am Achensee auf´s

Stanser Joch

Stans (Achensee)

27. August 2017


Jede Woche auf´s Neue: diesmal auf das Stanser Joch am Achensee. Wieder war Hardy mit am Start und hat sich dankender Weise wieder mit hochgequält. Kein leichtes Unterfangen bei dieser Schwülle und einigen Schiebepassagen.

B E S C H R E I B U N G

“OHNE SCHWEISS KEIN PREIS!”

Langsam, Umdrehung für Umdrehung schraubten wir uns von Stans über die anfangs gemütliche Straße nach oben. Das Kreuz war am Parkplatz schon sichtbar und schien eigentlich zum Greifen nah. Die ersten 500hm gingen noch relativ human im Schatten der Kiefern bergauf. Wir wunderten uns schon wieder, warum sowenig los war. Besser gesagt, nichts los auf diesem Berg? Soll das nun ein positives oder negatives Omen sein? Immer wieder hatten wir einen herrlichen Blick ins Inntal und auf die schneebedeckten Gipfel in der Ferne. Später ging der Weg auf Schotter über und die Regentage zuvor hinterliesen Spuren in Form von ausgespülten Errosionsrinnen und losem Schotter. Mit ordentlich Druck auf dem Pedal kämpften wir gegen die immer steiler werdende und sonnenreichere Hanglage. Langsam lichtete sich das Gelände und die Aussicht wurde immer besser. Dementsprechend auch gefühlte 30 Grad. Die Trinkblasen wurden immer leerer und keine Hütte in Aussicht. Zwischendurch erreichte die Auffahrt eine Steigung von 18 Prozent und wir mußten stellenweise schieben. Inzwischen kamen uns insgesamt drei Wanderer und zwei Biker entgegen (einer mit Retrobike und einer mit eBike, was sonst).

Ab einer Hochalm kurz unter dem Kreuz war dann an Fahren nicht mehr zu denken. So wanderten wir mit den Bikes auf dem Rücken die letzten Höhenmeter an den Schneezäunen auf weglosem Gelände hoch zum Sattel. Immer mit Blick ins Inntal und auf das Karwendel nebenan. Unser einziger Wegweiser war das sichtbare Kreuz vor uns. Oben angekommen war das Panorama einfach atemberaubend. So knippsten wir ein paar Fotos ins Inntal und auf der anderen Seite runter auf den Achensee. Unsere Abfahrtslinie hatten wir auch schon vor Augen. Von hier oben hätten wir gesagt fahrbar – dazu gleich mehr. Wir legten eine kurze Gipfelrast ein uns verkosteten unsere Vesper, ehe wir uns für die Abfahrt zum Achensee fertig machten. Inzwischen sahen wir schon dunkle Wolken aus dem Zillertal kommend. Also schnell los, ehe wir in ein Gewitter kommen. Zum Glück verzog es sich in die andere Richtung. Die ersten Meter fuhren wir am Grat des Sattels über Felsbrocken und Wiesen schön flowig rüber zum Übergang auf 2100m. Vom Stanser Joch hat man vier Varianten abzufahren. Seiergraben, Directissima (beide Richtung Süden ins Inntal), dann noch zwei Nordseitige Trails, wobei eine absolut nicht erwähnenswert wäre und die eine Variante, die wir wählten, über die Bärenbadalm. Wir wollten bei der Abfahrt unbedingt eine Hüttenrast machen und so hatten wir nur diese eine Variante zu fahren. Vom Übergang ging es auf stark verblocktem Untergrund und in zig Kehren Richtung Weisenbachsattel. Die Regentage hatten hier auch wieder einiges ausgeschwämt und es war ratsamer, auch hier zu schieben oder zu tragen. Außerdem riskiert man an einigen Stellen ein Hängenbleiben mit dem Schaltwerk oder Pedal, was einen mächtig aushebeln kann. So schoben wir eben bis der Weg fahrbarer wurde. Ein paar Schlüsselstellen waren trotzdem noch zu meistern, ehe wir grinsend am Weisenbachsattel ankamen. Beim Blick nach oben denkt man “da führt ein Pfad runter?”. Langsam brauchten wir Zucker und so entschloßen wir schnell weiter zur Alm zu kurven. Der Weg zur Bärenbadalm ist größtenteils ein flowiger Trail am Hang entlang mit gemächlicher Neigung bergab. Zwischendurch ein paar Schlüsselstellen in Form von Stufen oder drahtseilgesichertem steilabfallendem Weg, dann ein paar Kehren und weiter flowig rüber zur Bärenbadalm. Erleichtert kamen wir bei unserer Einkehr an und bestellten gleich unser verdientes kaltes Getränk.

Die dunklen Wolken zogen langsam auch am Achensee auf und so mußten wir schauen, dass wir weiterkamen. Hier könnte man am Aussichtspunkt einen Trail runter rollen. Ich hatte allerdings vorher was vom Tunnelweg unterhalb des Zwölferkopfs im Netz gefunden. Ein easy Wanderweg schön flowig zu fahren. Man hat schon fast das Feeling am Gardasee zu sein. Durch in den felsgeschlagene Tunnel auf ca. 1m breitem Weg. Links abfallend, rechts der steile Fels. Zwischendurch wurden Skulpturen errichtet. Zu unserem Glück waren fast keine Wanderer unterwegs. Somit konnten wir die Bremsen offenlassen und ins Tal rauschen. Am Achensee wandelte sich der Tourencharakter. Hier herrschte wieder starker Autoverkehr, jede Menge Spaziergänger und mittendrin wir. Aus Norden sahen wir schon Regenschwaden, die uns kurz vor Maurach einholten und wir mußten uns kurz in einer Scheune unterstellen. Eigentlich wollten wir noch einen Trail nach Jenbach mitnehmen, allerdings waren wir durchnässt und der Wurzelpfad wäre zu glitschig gewesen. Erschöpft erreichten wir kurz darauf unser Auto in Stans. Hier holte uns der zweite Regenschauer ein und wir waren glücklich im Auto zu sitzen und die Heimreise anzugehen.

Geschützter Bereich

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Bitte gib dein Passwort ein um den Inhalt freizuschalten.

F A Z I T

Eine waschechte Bikebergsteigertour zum Stanser Joch – hart erkämpfte Höhenmeter, tricky Abfahrten und herrlichstes Panorama – was will man mehr. Eine “ehrliche” Tour mit ettlichen Wandereinlagen.

BILDER

[pe2-gallery album=”http://picasaweb.google.com/data/feed/base/user/112885246866780528333/albumid/6459243861419860145?alt=rss&hl=en_US&kind=photo” ]

 

Share