2020.08 Zweigipfel BBS Ponten und B´schießer

Bikebergsteiger Runde

Ponten und B´schießer

Tannheimer Tal

20. August 2020


Really Hot Day! Diesmal standen zwei Gipfel auf dem Plan, die ich mit Bike bestiegen habe.

 
 

B E S C H R E I B U N G

Bike at Home sweet Home – Covid19 ist noch immer im Gange und ein langer Trip ins Ausland ist immer noch nicht ganz in meinem Kopf. Also nochmals das schöne Wetter ausgenutzt und einen Tagesausflug ins Tannheimer Tal gemacht. Diese beiden Gipfel sind quasi als Paar machbar. Entweder als Rundweg oder wie ich von Schattwald gemütlich zur Oberen Stuibensennalpe radeln und dann mit Übergepäck das Bike zum Güntle tragen. Hier kann man sich entscheiden oder eben beide mitnehmen. Ich ging zuerst links hoch zum Ponten. Nach 2/3 des Weges setzte ich den Weg ohne Bike fort. Gut, ist eigentlich nur eine knifflige Passage, der Rest oben ist wieder ein herrlicher Gratweg. Das letzte Stück zum Kreuz ist nicht fahrbar. Auch heute waren ettliche Wanderer unterwegs, allerdings ohne Konflikte. Dann wieder zurück zum Güntle, dem Taleinschnitt zwischen Ponten und Bschießer (auch Bscheißer genannt). Die Querung zum Bschießer ist teils fahrbar, teils zum Schieben und Tragen. Nach fast einer halben Stunde steht man oben am Bschießer. Ein herrliches Panorama. Und ettliche verwunderte Blicke der Wanderer. Nach ausgiebiger Rast hieß es Protektoren an und bereitmachen für die “epische” Abfahrt. Episch ist für den einen ein Genuß, für den anderen ein Großes Fragezeichen! Ich wollte eigentlich wieder über die Aufstiegsvariante ins Tal fahren oder zumindest vor der Zipfelsalpe rechts runterfahren, jedoch bekam ich den Tipp, den epischen Zipfeltrail nach Hinterstein zu machen. Bis zur gutbesuchten Zipfelalpe ist der Weg spitze. Oben noch steinig und schroff, unten raus dann über einen Almboden zur Alpe. Dann folgt ein schöner Panorama Höhenweg, ehe es ziemlich verblockt und mit großen Wurzeln und Absätzen auf teils ausgesetztem und engen Weg ins Tal geht. Nicht alles fahrbar! Ich würde mich definitiv bei Wiederholung gegen diesen Pfad aussprechen. Von Hinterstein kam die schweißtreibende Rückfahrt hoch zum Oberjoch noch ins Spiel. Nicht steil, aber voll der Sonne ausgesetzt und bei 32 Grad kein Zuckerschlecken.

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F A Z I T

Wegen der Aussicht ist es die Tour wert. Man trägt sein Bike zwar 2/3 bis 3/4 der Tour, hat aber ein super Panorama über die Allgäuer Alpen. Abfahrtstechnisch gibt es Besserungsarbeit.

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2020.08 Schwitzen am Kuchelberg

Bikebergsteiger Runde

Schwitzen am Kuchelberg

Ammergebirge

12. August 2020


Da brate mir jemand ein Hähnchen – hot,hot,hot. Eine schweißtreibende BBS Tour in den Ammergauer als Halbtagestour.

 
 

B E S C H R E I B U N G

Eine ganze Woche Urlaub und jeden Tag immer diese blöden Gewitter am Nachmittag. So wurde die Tour von Montag auf Dienstag und letztendlich auf Mittwoch verschoben. Besser wird´s nimmer – nachmittags wieder Gewitter und Regenvorhersage. Wenn der Drang nach Berge da ist und die Begierde nach erster Ausfahrt mit neuem Bike groß ist, dann eine Halbtagestour in der Voralpenregion der Ammergauer Berge. So startet ich in Graswang gemütlich rollend dem Elmaugrieß entgegen. Perfekt zum Einrollen. Nur sollte man nicht den Abzweig zum Kuchelberg verpassen. Ganz unscheinbar ohne Markierung zweigt nämlich rechts ein kleiner Trampelpfad ab. In ettlichen Kehren dem königlichen Reitweg empor. Alles gut zu schieben, wenn auch 600hm in schwüler Hitze. Gut dass die Baumgrenze komplett bis zur Hütte hält und zumindest Schatten bietet. Der Weg ist schmal, aber nie abschüssig oder verblockt. Ein Traum eines Flowtrails mit scharfen engen Kehren. An der Hütte angekommen lud der Brunnen zur Kühlung ein. Nach kurzer Rast ging es weiter Richtung Kuchelbergspitze. Die ersten Höhenmeter bis zum Grat habe ich mein Bike noch geschultert. Dann aber entschieden, das Bike abzulegen und zu Fuß hochzuwandern. Fahrend hätte es im steilen und verblocktem Gelände keinen Sinn gemacht. Die Kehrenabfolge wird enger und alles steiler und rutschiger. Am Grat angekommen sah ich schon, dass es zuzog und ich bekam ein paar kleine Tropfen ab. In ca. 1,5 Std. sollte das Gewitter laut Wetterbericht beginnen. Also kurz futtern und ab zu meinem Drahtesel. Die Abfahrt war ein Traum, wenn auch nicht alle Kehren von mir machbar gewesen waren. Auch die Umgewöhnung an mein neues Bike war daran schuld. Mit meinem verspieltem alten Bike in Größe S mit 26″ Hinterrad und kurzem Radstand sicherlich in den Kehren mehr machbar gewesen. Ich muß mich an das Mullet mit 29/27.5 erst gewöhnen. Auf Wurzeln alles spitze.

Keine halbe Stunde später war der Spuck vorbei und ich rollte gemütlich zurück zum Auto. Passt – man sah schon die Schleierwolken und ein leichtes Donnern war hörbar.

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F A Z I T

Keine Menschenseele getroffen, erst wieder im Elmautal (Linderhof Region). Auffahrt im Schatten und flowiger technischer Trail – gebaut von unserem Kini. Wem das nicht reicht: Kienjoch gegenüber…

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