2016.08 Pustertal – Niederdorf

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 Pustertal

Niederdorf bei Toblach

8.-12. August 2016

PusteriaLogoTeil zwei meines August-Roundtrips führte mich ins Pustertal und das angrenzende Sexten-Gebiet ins kleine Urlaubsdorf Niederdorf bei Toblach. Hier verbrachte ich die kommenden fünf Tage in der Unterkunft Pension Klara, um mich auf die Trailjagd zu begeben.

 

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2016.08 Pustertal – Niederdorf

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 Pustertal

Niederdorf bei Toblach

8.-12. August 2016

PusteriaLogoTeil zwei meines August-Roundtrips führte mich ins Pustertal und das angrenzende Sexten-Gebiet ins kleine Urlaubsdorf Niederdorf bei Toblach. Hier verbrachte ich die kommenden fünf Tage in der Unterkunft Pension Klara, um mich auf die Trailjagd zu begeben.

B E S C H R E I B U N G

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8.8.2016 Büllejoch – Drei Zinnen

Auf dem Weg von Panchiá nach Niederdorf machte ich noch einen Abstecher in die Drei Zinnen Region. Dort war ich damals mit Hardy auf der Dolomitenrundfahrt und dachte mir, diese Region muß ich nochmals unter die Stollen nehmen. Leider ist die Drei Zinnen Region für Mountainbiker nicht erlaubt, aber neben den Hauptrouten findet sich dann doch eine Route, die zwar anstrengend und fordernd ist, aber das Ziel auf der Büllejoch Hütte jeden Schweißtropfen wert ist. Diese anspruchsvolle Tour verläuft auf wenig begangenen/befahrenen Militärpfaden an den Drei Zinnen vorbei. Auf alten Militärwegen geht es an der Auronzo-Hütte vorbei bis zur Büllejoch-Hütte. In dieser Gegend sind viele Wanderer unterwegs, denen Respekt gebührt! Start war am Parkplatz am Lago di Misurina. Bis zur Auronzo-Hütte geht es nun auf der Mautstraße bergauf. Von der Auronzo-Hütte geht es auf einem Schotterweg zur Lavaredo-Hütte weiter. Von dort fuhr ich hoch auf den Paternsattel. Ab hier ist Schluß mit Mountainbiken. Das Bike mußte ich aufgrund der vielen Wanderer schieben. Am Paternsattel hat man eine super Aussicht auf die Drei Zinnen und der darüberliegenden Dreizinnne Hütte. Der Rückweg vom Sattel folgte am Rand den Paternkofels runter zur Lavaredo Hütte, ehe es kurz davor links zur Büllejoch Hütte ging. Auf diesem geht es teilweise sehr steil über das Büllejoch bis zur Büllejoch-Hütte (2528 m). Hier kann man sich bei einer großartigen Aussicht erholen und sich stärken. Anschließend geht es zum Büllejoch zurück. Dort folgt man nun dem Singletrail geradeaus in Richtung Klettersteig. An der Ruine beginnt links ein Pfad talwärts. Der Einstieg ist nicht ganz leicht zu finden. Sobald man auf den Hauptweg trifft, hält man sich rechts. Es geht nun wieder zur Lavaredo-Hütte hinauf. Größtenteils schiebend. Den Rückweg fuhr ich aufgrund der Uhrzeit auf der gleichen Anfahrtsstrecke. Die Mautstraße habe ich durch Trails abgekürzt ehe es mich wieder in Misurina ausspuckte. Hier tobte wieder die Realität und Stress durch die vielen Menschen und Autos. Wie gern wäre ich wieder oben am Büllejoch… – Dann reiste ich weiter gen Norden nach Niederdorf um mein Quartier zu beziehen.

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9.8.2016 Helm-Trails

Heute war der obligatorische Regentag vorhergesagt. Aus meiner großen Helm-Trailride-Runde mußte ich mich für einen der drei Abfahrten entscheiden, da ab Mittag der Regen angesagt wurde. Also statt der selbsttretenden Höhenmeter rein in die Gondel der Helmbahn und die ersten 1000hm damit abgekürzt. Vielleicht schaffe ich ja zwei Trails an diesem Tag, dachte ich noch mit Zuversicht. Ab der Helmbahnstation mußten noch einige Höhenmeter hoch zum Karnischen Höhenweg getreten werden. Vorbei an der Helm Hütte und weiter auf schmalen Wanderweg ging es rüber zur Sillianer Hütte, welche ich schon zweimal auf dem Stoneman Trail bezwungen habe. Ein kurzes Stück schiebend hoch zur Hütte und dann weiter auf dem Stoneman Trail zur Demuth Passage auf schmalen Trail, ehe es rechts ins Klammbach Tal runter zur Klammbach Hütte auf einem flowigen und teils wieder verblocktem Trail ging. Von dort gings dann weiter zur Nemes Hütte auf einer Hangquerung über Wurzeln und Trails im auf und ab. Der Großteil davon ist im Sattel zu bewältigen. Ab der Nemeshütte traf ich auch wieder auf Menschen. Nun fing es auch schon an zu tropfen und ich mußte schauen, dass ich zurück nach Sexten kam. Ein Teil der Abfahrt ist auf Schotter, der rest auf flowigen Trails. Die Querung eines Biotops über Holzstege und Brücken war spassig und die finale Speedpassage nach Sexten der krönende Abschluß. Leider zwar dann auch “Ende Gelände”! Der Regen und Donner nahm zu und ich verstaute meine Sachen im Auto um wieder zurück nach Niederdorf zu fahren. Zwei der Abfahrten stehen also noch offen und ein  weiterer Pustertalbesuch ist Pflicht…

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10.8.2016 Toblacher Höhenweg vom Markinkele

Was war das? Regen? Als ich morgens aus dem Fenster sah, dachte ich noch, was geht ab? Draußen regnete es und für heute hatte ich doch den Markinkele geplannt! Dieser unscheinbare Grashügel über Toblach habe ich auch schon zweimal beim Stoneman Trail unter die Stollen genommen. Aber dieses mal nicht Richtung Sillian zurück sondern gegen Westen auf Trails zurück nach Toblach. Aber für was hat man Regenklamotten dabei? Es soll ja mittags besser werden! Gute 1300hm standen erstmal auf dem Plan, welche sich bei angenehmer Steigung zuerst auf Asphalt im Schutze der Bäume hochschraubte, dann ab der Abzweigung Sylvesteralm auf Schotter- und Militärwegen weiterführte. Immer den grünen Markierungen des Stoneman Trails gings Meter für Meter mit schlechter Sicht und durchnässten Kleidung hoch zur Stellung am Markinkele. Von dort hat man eine herrliche Aussicht (bzw. hätte! Meine beschränke sich auf Löcher im Wolkenhimmel, welche die Gipfel der Sextener Dolomiten und der Lienzer Dolomiten erleuchteten). Zwischenzeitlich hat es auch aufgehört zu Regnen und ich hatte nun die Wahl zwischen Finanzieri Trails oder Toblacher Höhenweg. Die ersten Tiefenmeter zur zweiten Kaserne am Blankenstein waren identisch. Also erstmal die schwere und ausgesetze Querung fahren. Durch untergrund war durch das schroffe Gestein und die abfallende Flanke mit Vorsicht zu geniesen. Es ging aber trotzdem gut zu fahren. Auf die darauffolgenden Serpentien waren noch im Rahmen. Jetzt entweder ins Sylvestertal über die Finanzieri Trails runter oder weiter? Na, der Tag war noch jung. Also weiter auf dem Toblacher Höhenweg. Eine richtige Entscheidung. Im Auf und Ab auf komplett Trails! Immer wieder schiebend, mal tragend, dann wieder fahrend zieht sich das Band gute 10km immer auf 2500hm entlang. Am Golfen hatte es sogar noch Schnee vom Vorabend. Dann folgte eine berauschende Abfahrt über schmale Trails, Wiesenhangquerung und steiler abenteuerlicher Pfadbefahrung durch den Wald. Dort hatte ich die Begegnung mit einer Herde aggressiver Kühe, welche beim Batteriewechsel plötzlich vor mir standen und deren Leitbulle nur kurz vorher noch zurückweichte, ehe sie mich über den Haufen rannten. Prekäre Situation, die aber gut ausgegangen ist. Die letzten Tiefenmeter zurück nach Niederdorf folgten dann durch Dörfer zurück nach Niederdorf. Eine herrliche Tour, welche nur noch durch bessere Sichtverhältnisse zu toppen gewesen wäre.

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11.8.2016 Strudelkopf über Plätzwiese

Die vorletzte Tour war dann ein Highlight. Diese Tour bestand aus zwei Touren in der Plätzwiesen Region. Die Auffahrt von Niederdorf hoch zur Plätzwiese war gut zum Warmfahren in angenehmer Steigung. Zuerst auf dem Pustertal Radweg gegen Westen, dann die Abzweigung zum Pragser Wildsee gegen Süden auf Straße, einem kurzem Trailabschnitt und einer Schotterstrecke neben der stark befahrenen Passstraße. Kurz vor der Auffahrt Plätzwiese bog ich rechts zur Stolla Alm ab. Diese liegt etwas abgeschieden und ruhig unterhalb der Plätzwiese und war auch ein guter Zwischenstopp für ein kühles Getränk. Dann ein kurzer steiler Weg hoch und dann die Querung der Plätzwiese auf Trail. Dieser mündet in einem alten Militärpfad in einer schmalen Schlucht Richtung Gemärk und Schluderbach. Teilweise nicht fahrbar über hohe Stufen und sehr ausgesetzer Passagen, dann flowig über schmale Wege, Bachkreuzungen und Serpentinen gute 600tm runter. Ab Schluderbach wieder hoch über 600hm auf einer alten Militärtrasse, welche aber sehr angenehm zu treten war. Das Zwischenziel war die Dürrensteinhütte auf der Plätzwiese mit deren alten Fortstellung. Hier oben tobte der Tourismus! Wanderer und ettliche E-Biker! Da war man als Normalo-Mountainbiker schon ein Exot. Zumindest fühlte ich mich so. Nach einer Stärkung fuhr ich weiter hoch zum Strudelkopf und dessen Gipfelkreuz. Komplett fahrbarer Gipfelgenuß mit einer herrlichen Aussicht auf die Drei Zinnen. Was dann kam, war ein absolutes Highlight! Nicht ganz ungefährlich – definitiv nicht komplett fahrbar. Der Dolomitenhöhenweg ist sehr schmal und ultra ausgesetzt. Zuerst an einer Felsflanke noch gut zu fahren, dann ein paar Serpentinen bergab und dann nach einer Bachquerung schiebend weiter. Ab hier ist Vorsicht geboten! Sehr ausgesetzt mit Seilsicherung an einer schmalen Felsquerung. Auf einer Seite die Felswand, auf der anderen Abgrund. Eine Holzstamm Treppe, ein paar Holzstege und eine Tunnelquerung später folgt dann der finale Trailverlauf zum Gasthof Dreizinnen Blick. Zuerst noch über Serpentinen und verblockten Stellen, dann schmal, fordernd und doch flowig gen Tal. Die Kletterer am Ende des Trails wunderten sich nicht schlecht, als ich aus dem Gebüsch schoss. Unter Strich ein typischer Militär-Trail Tag bei herrlichem Wetter. Da schmeckte das Abendessen mit der Portion Endorphinen gleich doppelt so gut.

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12.8.2016 Speikboden

So schnell kann eine Woche Südtirol vorbei sein. Schade eigentlich! Doch bevor es heim ging, wollte ich noch eine Runde am Speikboden im Ahrntal drehen. Doch leider war plötzlich über Nacht ein Wetterumschwung angesagt und es sollte wieder regnen. Am Morgen hatte ich Nieselregen und Nebelverhältnisse. Dann der zweite Schock: Die Gondel befördert zwar Bikes, jedoch die letzten 400hm zum Sonnklarnock mit dem Sessellift ist für Mountainbiker untersagt. Also starb in diesem Moment auch gleich die Planung für die zweite Trailabfahrt für den Daimlerweg. Die 400hm hoch mußten also selbst getreten werden, bzw. ich glaube nicht, dass das jemand schafft. Die 25-30% Steigung auf der Skipiste ist vielleicht für Pistenraupen in Ordnung, aber bergauf mit dem Bike? Ich jedenfalls schob es hoch, um dann oben eine Null-Sicht-Erkenntnis zu erlangen. Der Weiterweg gegen Westen war Menschenleer auf dem Kellerbauerweg über das Kreuzjöchl und hoch bis zum Gorner Joch. Der Weg ist ein schmaler Pfad auf Steinplatten, über schroffe Felsbrocken und abwechselnd gut fahrbaren Wanderwegen. Immer wieder mit Schiebepassagen. Aber sehr lohnend. Ab dem Gorner Joch geht´s bergab. Hier heißt es: Gute Bremsen. Flowig sauste ich über einen Militärweg zuerst auf breitem Weg, dann immer schmaler werden in ettlichen Serpentinen ins Tal zur Pircher Alm. Das Grinsbarometer stieg immer weiter an und dann das: Fahrverbot auf Privatweg? Hmm, die Spuren der Reifen zeugten von Mountainbikern. Also in guter Hoffnung dann dem Wegverlauf weiter folgend fuhr ich in den Wald. Der Weg war sehr steil und wurde immer schmaler. Hier heißt es auch mal Bremsen auf und laufen lassen! Genial würde ich sagen. Zurück zum Parkplatz folgte ich der Straße. Die letzten Trailmeter konnte ich wegen Rücksicht auf eine große Wandergruppe nicht machen und fuhr entspannt über Luttach nach Sand im Taufers.

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F A Z I T

Das Pustertal-Dolomiten-Festtagsmenü war ein voller Erfolg. Die wunderschöne Landschaft fasziniert mich immer wieder und bei jedem Trip kommen einem neue Ideen, ob evtl. hier auch eine lohnende Runde zu machen wäre? Wer weiß – ich glaube ein Leben reicht nicht aus, um alle Wege des erbitterten Alpinikriegs zu befahren und zu besteigen. Einen Großteil davon kann und werde ich aber sicher noch bewältigen. Aber das steht auf einem anderen Rezept…

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2016.08 Val di Fiemme – Predazzo

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 Val di Fiemme

Panchiá – Predazzo

6.-7. August 2016

ValdiFiemme

Schon vor einem Jahr war ich in der Region und es ist immer wieder Schön, die bleichen Berge um das Latemar und den Rosengarten zu erleben. Vor meinem eigentlichen Urlaubsziel in Südtirol entschied ich mich für einen Roundtrip durch Südtirol und das nördliche Trentino. Dabei fiel die Wahl auf Panchiá bei Predazzo am Fuße des Latemar´s. Das Hotel “Albergo Panorama” ist für uns Biker eine heiße Adresse. Wer will, kann hier mit Guide Mauro starten oder sich am reichhaltigen Tourenwissen schlau machen und selbst die Region erkunden.

 

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2016.08 Val di Fiemme – Predazzo

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 Val di Fiemme

Panchiá – Predazzo

6.-7. August 2016

ValdiFiemme

Schon vor einem Jahr war ich in der Region und es ist immer wieder Schön, die bleichen Berge um das Latemar und den Rosengarten zu erleben. Vor meinem eigentlichen Urlaubsziel in Südtirol entschied ich mich für einen Roundtrip durch Südtirol und das nördliche Trentino. Dabei fiel die Wahl auf Panchiá bei Predazzo am Fuße des Latemar´s. Das Hotel “Albergo Panorama” ist für uns Biker eine heiße Adresse. Wer will, kann hier mit Guide Mauro starten oder sich am reichhaltigen Tourenwissen schlau machen und selbst die Region erkunden.

B E S C H R E I B U N G

6.8.2016 Predazzo Trailride

Kaum angekommen bezog ich mein Zimmer und rüstete mich für meinen Trailride. Im Val di Fiemme erhält man für 2 Euro Kurtaxe automatisch die FiemmeMotion Card, welche der Schlüssel für alle Bergbahnen und Busse im Val di Fiemme ist. D.h. sogar kostenloser Biketransport ist angesagt. Zuhause hatte ich meine Hausaufgaben gemacht und schon meinen Trailride mit Seilbahnunterstützung geplannt.

Die erste Tour war dann “Croce Cornacci“. Einsamkeit, abenteuerliche Trails und ein Bombenpanorama sind die Zutaten für eine Supertour im Val di Fiemme. Auf dieser Tour lassen sich einige der wildesten und abenteuerlichsten Trails des Val di Fiemme genießen – und einige der schönsten Panoramen dazu! Von Panchià aus folgt die Runde zuerst dem geteerten Talradweg bis zur Seilbahn Gardonè, ein kurzes Stück nördlich von Predazzo. Auch die Abfahrt nach Pampeago und die Auffahrt mit dem Sessellift Monte Agnello ist relativ ereignislos (außer es rauchen wie bei mir die Bremsbeläge von der steilen Abfahrt auf der Skipiste). Dann allerdings geht es zur Sache. Ein kurzer Flowtrail führt zur Scharte „La Porta“. Dort beginnt ein fordernder Trail-Uphill über einen breiten Almrücken. Ab der nächsten Scharte fordert ein technischer Trail in stetem Auf und Ab die Fahrkünste mit anspruchsvollen Wurzelpassagen. Auch der letzte Anstieg zum Gipfelkreuz des Cornacci kostet einiges an Einsatz. Ab dem Gipfelkreuz beginnt der Spaß. Eine nicht enden wollende Trailabfahrt führt über 1200 Tiefenmeter nach unten. Flowtrails, Schotter, Stufen, Verblocktes und enge Kehren wechseln sich ab. Am Talausgang folgt schließlich ein fahrtechnisch relativ leichter, aber umso ausgesetzterer Trail. Hier ist einiges an Vorsicht geboten! Unter dem Strich: eine absolute Supertour, die alle Zutaten für einen Abenteuer-Klassiker mitbringt.

Danach gings nochmals hoch zum Passo Feudo mit der Gardoné Seilbahn. Es stand der Pampeago Enduro Trail an. An der Alpe di Pampeago im Norden des Val di Fiemme wartet unverhofft einer der besten Trails der Dolomiten. Ein nicht enden wollendes Singletrail-Band mit Wald, Wurzeln, Fels, Kehren – und einigen ganz schön ausgesetzten Stellen!

Ein nicht enden wollender Trail führt von Pampeago hinunter nach Panchià. Die Schwierigkeiten belaufen sich meist recht konstant auf leichtem Niveau. Allerdings sind immer wieder Schlüsselpassagen dabei und viele Abschnitte verlaufen zudem ausgesetzt. Es dauert etwas, bis diese Tour die Katze aus dem Sack lässt. Es gibt ereignisreichere Strecken als den Talradweg durch das Val di Fiemme, die Seilbahnauffahrt zum Passo Feudo oder die dann folgende Schotterabfahrt bis Pampeago. Dort aber wartet ein nicht enden wollender Trail vom Allerfeinsten über die Kombination aus Weg 62 und Weg 63.

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7.8.2016 Vajolet-Türme zur Grasleitenhütte

Schon vor einem Jahr stand ich am Fuße der Vajolettürme und dachte mir, wie der weitere Verlauf hoch zur Grasleitenhütte wohl sei. Also mußte „Herr Google“ gefragt werden und siehe da, es fand sich was.

Eine lange und technisch anspruchsvolle Mountainbike-Tour in der Rosengarten-Gruppe: Über die Gardeccia Hütte zur Grasleitenpasshütte und weiter auf den Antermoiapass. Über das Antermoiatal und den Donapass fährt man ins Val Udai und retour zum Ausgangspunkt. Die Tour startet im Fassatal auf einem der vielen Parkplätze. Nicht zu übersehen ist die Abzweigung von der Bundesstraße auf die Gardeccia Hütte (1.950 m), Staatsstraße Nr. 48. Die Straße auf die Hütte ist asphaltiert und ab einem guten Teil gilt für Autos ein Fahrverbot – so kann man sich auf den ersten Höhenmeter gemütlich einradeln. So dachte ich auch, aber in nur einer guten Stunde Uphill fuhren 25 Shuttlebuse an mir vorbei. Soviel zu Erholung und Naturschutz! Ab der Gardeccia-Hütte geht es durchs Vajolet-Tal hinauf zur Vajolet und Preusshütte. Diesen Abschnitt muss man sich

allerdings mit einer Unzahl an Wanderern teilen. Will man im Sattel bleiben, muss man schon ordentlich Kraft haben, da der Weg steil (durchschnittlich 20% Steigung) und verblockt ist. Nach diesen Hütten kommt man in

den Kesselkogel und genießt den Anblick der Vajolet-Türme. Auf dem schmalen und schwierig befahrbaren Weg Nr. 584 geht es nun weiter auf die Grasleitenpasshütte. Spätestens ab der Grasleitenpasshütte ist man relativ alleine – hier ist Trittsicherheit nötig, um sein Bike die letzten 200 Hm über einen wirklich alpinen,

schmalen Pfad in Absturzgelände rauf auf den Antermoiapass zu tragen. Doch der Ausblick am Pass entschädigt für die Mühen. Der nächste Abschnitt durchs Antermoiatal besticht mit weiten Schotterfelderen und dadurch einer wunderschön geformten Landschaft, bis man den Antermoiasee erreicht. Nun geht es weiter zur Antermoia-Hütte und auf dem Weg Nr. 580 über den Donapass fährt man ins Val Udai – umgeben von weiten,

hohen Grashängen. Eine kurze Einkehr zur Stärkung der Kräfte in der Dona Hütte kam ganz gelegen. Nach der Hütte wird der Weg zwar breiter, hat aber immer wieder einige sehr steile Stellen mit zementiertem Untergrund. Zum Schluß fordert dann noch ein Speed-Trail im Wald mit einigen Schlüsselstellen das Bikegeschick und spuckt einen regelrecht im Fassa Tal aus. Ein wirkliches Highlight meines kurzen Val di Fiemme Trips!

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F A Z I T

Als lohnende Einstiegs-Trail-Tage würde ich diesen Urlaub bezeichnen, ehe es darauf ins Pustertal ging. Das Wetter spielte mit, eine schöne Unterkunft, herrliche Landschaft und natürlich die Trails waren das beste Rezept für ein Dolomitenmenü!

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