2017.06 Val di Fassa Campitello

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Trails im “Sellagebiet”

VAL DI FASSA / VAL GARDENA

CAMPITELLO

21.-25. Juni 2017


Die Trailjagd geht wieder weiter und somit verschlug es mich ein paar Tage ins schöne Val di Fassa in den kleinen Ort Fontanazzo bei Campitello am Fuße der Sellagruppe.

 

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2017.06 Heubach – BikeTheRock

 “Bike The Rock”

Trails um Heubach / Ostalbkreis

15. Juni 2017

Ein wahres Juwel hat die Heubacher Bike Elite hier am Rande der Ostalb. Passend als Trainingsstrecke für den kommenden Südtirol Trip und als Erkundungstour (“Versuchskaninchen”) für das Biketeam fuhr ich heute mal nach Heubach um die Trails am Rosenstein und Umgebung zu testen. Diese Runde hatte ich schon länger in Planung und konnte dank Internetrecherche zwei Touren zusammenfassen, um eine Maximalausbeute an Trails zu sammeln.

B E S C H R E I B U N G

Das Juwel in Heubach ist der Rosenstein mit seinem imposanten Fernsehturm und diversen schönen Plätzen (Ruine, Waldschenke). Wenn man in Heubach ankommt, meint man schon fast das ist eine Partnerstadt von Freiburg. Viele bewegen sich hier auf dem Zweirad oder zu Fuß und sind den Mountainbikern offen eingestellt. Zumindest machte ich diese Erfahrung, sofern man sich an die DIMB Trail Rules haltet. Doch woran liegt das? Na klar, am Rosenstein befindet sich die Bundesliga DH/Crosscountry Strecke. Also schnell das Auto auf dem Festplatz am Ende der DH Strecke abgestellt und rauf auf´s Bike. Geschenkt wird einem hier nichts. Es gibt keinen Lift oder ähnliches. Alles hart erkämpftes Brot. Im Durchschnitt muß man pro Trailabfahrt gute 200-250hm hochstrampeln. Mal lässig auf Asphalt, mal auf Schotter und manchmal auch auf Trails bergauf.

Die erste Runde vom Parkplatz ging auf dem Pionierweg (Straße) im Schatten gleich mal schön bergauf, am großen Wanderparkplatz vorbei Richtung Langenfeld. Dort trohnt er nun: Der Einstieg in den BikeTheRock Downhill. Zuerst noch flowig, dann schon die erste verblockte Rüttelpassage und dann einer Schlucht folgend bergab. Mal links hoch, wieder rechts hoch, Switchback und wer will mal einen Drop oder Table mitnehmen. Für Weicheier gibt es den Chickenway oder noch krasser die Directissima in der Mitte auf Schotter bergab. Ich nahm einiges mit, nur die Drops lies ich aus (ist nicht mein Fall). Im unteren Drittel kommen dann noch Kehren dazu. Dann kreuzt man die Auffahrtsstraße und im letzten Drittel hat man die Qual der Wahl, welche Linie man wählt (Flowtrail, Drops, ect.). Unten am Parkplatz wartet dann noch der Pumptrack.

Dann gings schon wieder hoch. Step 2 ging wieder auf dem Pionierweg bergauf. Nur diesmal in Richtung “Finsternes Loch”. Am Rosenstein Gipfel vorbei immer in Richtung Lautern zu den Höhlen, deren Namen “Finsternes Loch” häftig klingt, aber tatsächlich riesige Höhlen sind, die man vor dem Kehrentrail durchfährt. Zuvor kommt noch eine kleine Schickane in Form einer Steinrinne mit Stufen und einer Behelfsleiter. Dieses Hinderniss kann man befahren oder schieben. Nach den Höhlen beginnt der Spass. Ein herrlicher Flowtrail mit Spitzkehren. Diese sind anderst als erwartet gar nicht so schlimm und können im Grunde gut ohne Versetzen des Hinterrads befahren werden. Vielleicht 1-3 Kehren je nach Bike und Linienwahl.

Ehe man sich versieht ist man schon in Lautern. Nun heißt es wieder hoch zum Rosenstein, was in diesem Falle wieder gute 230hm Muskelschmalz frisst. Im wahrsten Sinne des Wortes. Hier kommt der Hammeruphill der kompletten Tour. Zuerst noch human, dann nach einer vermoosten Wasserstelle heißt es Zähne zusammenbeisen und hochdrücken. Nach kurzer Zeit hat man diese Passage nun hinter sich gebracht und biegt oben zum Ölmühlen-Trail ab. Diesen bezeichne ich jetzt einfach mal so, da am Ende eine alte Ölmühle steht. Den Trail sieht man schon beim Uphill. Dieser hat es schon mehr in sich. Der Weg wird verblockter, wurzliger, hat enge Kehren, die das Hinterradversetzen verlangen und dazu noch teilweise in den Kehren rutschig, stufig und/oder wurzlig sind. Dazu gesellt sich noch eine Briese Steilheit dazu. Holla die Waldfee. Das ist schon ein anderes Kaliber als der Finsterne Loch Trail. Wer bei dem vorhergehenden Trail schon Probleme hat, wird hier nicht glücklich!

Unten angekommen heißt es nun Step 4. In einer Umrundung des Rosensteins geht es zuerst gemach auf einem schattigen Forstweg leicht bergauf, dann wechselt der Weg auf einen Trail bergauf. Wieder 200hm sind in den Beinen. Gute 850hm auf 16km zeigt der Tacho bereits an. Hier oben am Rosenstein ist es mittlerweile Mittag und die Heerscharen an Wanderer versammeln sich mittlerweile an der Waldschenke, kurz vor der Rosenstein-Ruine oberhalb der Scheurer Felsens mit seinen tiefen Höhlen, die man mit passender Ausrüstung begehen kann. Ich war dankbar, dass die “Rotsocken” sich zuerst mal ihre Mägen vollschlugen und ich schwubs an der Schenke vorbei zur Stahlbrücke fahren konnte. Diese verbindet zwei Felsen, auf deren anderen Seite sich Reste der Ruine befindet. Offiziel ist dieser Abschnitt definitiv für Bikes gesperrt. (ja, eigentlich alle Trails hier wegen der 2m Regel). Aber zum Glück nicht los und mit Rücksicht sicherlich machbar, dachte ich mir. Zuerst muß man aber einen Blick durch die Ruinenfenster über Heubach wagen. Dann Arschbacken zusammenpressen und rein in den Downhill. Über Treppen, Kehren, Kehren mit Stufen gehen die ersten Meter steil bergab. Dann wird ein kurzer Teil flowiger ehe man an den Kletterfelsen des Scheurers mit seinen Höhleneingängen steht. Hier kommt ein wenig Gardaseestimmung auf. Fels, Pfade am Fels – wie am Lago. Darauf geht´s wieder zur Sache: steil bergab, abfallendes Gelände, enge Kehren mit Wurzeln oder verblockten Hindernissen. Oder auch mal wieder eine Stufe in der Kehre. Alles dabei was einen Spitzkehren Fanatiker erfreut. Leicht ist diese Abfahrt definitiv nicht!

Aufhören oder weiter? Geht noch was? Möglichkeiten gäbe es ja noch viele. Die letzte Schleife steht nun wieder an. Also wieder hoch zum Rosenstein. Diesmal in einer großen Schleife in angenehmer Steigung. Vorbei am BikeTheRock DH Einstieg zum Teufelsklingen DH. Während der Fahrt disponierte ich ein wenig um und fuhr gleich auf der Hochebne über die Bartholomästraße zur großen Schleife. Der Trail lässt schon ein wenig auf sich warten. Während dem pedalieren dachte ich schon, ob überhaupt noch was kommt. Und plötzlich wurde der Forstweg schmäler und mutierte zu einem Flowtrail, der dann am Bargauer Horn plötzlich stark abfallend, schmal und tricky wurde. Zuerst noch Kehren mit groben Schotteruntergrund, dann auf schmalen Wiesenpfad bergab. Nicht schlecht, wenn auch relativ kurz. Darauf der letzte Uphill. Mittlerweile merkte man die gefahrenen Intervallhügel in den Beinen und natürlich die 28 Grad waren auch nicht von schlechten Eltern. Also wieder hoch richtung Himmelreich, das schaff´ich schon noch. Am Wanderheim das Bike kurz über Stufen hochtragen, dann wieder pedalierend weiter, ehe eine fiese Schiebepassage bergauf noch an den Kraftreserven lutschte.  Die letzten Reserven für den Ostfels-Trail mußten noch langen. Dieser war in meinen Augen dann auch gut fahrbar und nicht mehr so ruppig wie die vielen Trails zuvor. Die letzten Meter nach Heubach waren dann dankender Weise auf Forstwegen. Hier könnte man wieder zig Trailvarianten suchen, die alle nach Heubach führen.

Ich für meinen Teil hatte nun genug und war mit der Runde zufrieden. Ich würde diese Runde definitiv nicht für Einsteiger empfehlen. Auf den geraden Trails würde ich S0-S1 sagen, Kehren, Steilheit, ausgesetzte Passagen, Stufen, ect. gehen dann schon häufig in solides S2-S3. Was man nicht unterschätzen darf, ist die Tatsache, dass man genügend Kondition und Kraft mitbringt, da die kurzen “230hm” Uphills schon zährend sind und irgendwann für den Downhill die Kraft oder Konzentration fehlen kann. Also Vorsicht!

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F A Z I T

Und an dieser Stelle mal ein Kommentar zum sozialen Bikeverhalten: DIMB-Rules beachten! Rücksicht auf Wanderer, keine Kehren abkürzen, keine Bremsspuren hinterlassen und vorausschauend bergab fahren. Wenn Zweifel besteht, lieber Absteigen und Schieben. Sonst verhärtet sich das 2m Gesetz auch hier in Heubach – wo ich das Gefühl hatte, wir Biker werden akzeptiert, sofern wir “höfflich” sind und “keinen Mist bauen”!

BILDER

Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei und muß nun mit Handyfotos ausharren: (SORRY)

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2017.05 Gardatrails

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Trailride und Big Balls am

LAGO DI GARDA

24.-27. Mai 2017


Der letzte Lago Besuch war gerade mal ein paar Wochen her und vom Wetter nicht ganz berauschend – deshalb den Fenstertag genutzt und nochmals Richtung Süden. Es standen ja noch ein paar Trails aus, die in der Vorsaison am Besten zu fahren sind.

B E S C H R E I B U N G

24.5.17 Limone – 102er Dalco Variante

Bei herrlichstem Kaiserwetter ging es sofort am Anreisetag noch vor dem Mittagsschlag vom Hotel in San Giorgio nach Limone. Den Trail hatte ich beim letzten Urlaub vom Cima Mughera gesehen. Ich wusste, dass auf der südlichen Seite des Val Signol der befürchtete Dalco Trail sich gen Tal schlängelt, denich aber nicht im Auge hatte. Doch dazu später. Zuerst gings bei gefühlten 30 Grad auf der Straße von Limone nach Vesio hoch. Jede Kurbelumdrehung war Anstrengung pur (zumindest bei diesem Wetter). Der dunkle Asphalt war schon gut angeheizt und die Mittagshitze zogen jeden Tropfen Wasser aus dem Körper. In Vesio gings dann einen kurzen Stich hoch, ehe eine alte Militärtrasse in angenehmer Steigung durch das Valle di Bondo hoch zum Passo Nota ging. Die komplette Strecke ist asphaltiert bzw. gepflastert. Deprimierend ist die Tatsache, dass über 70 jährige mit eBikes an einem vorbeiziehen und gut gelaunt oben am Rif. Passo Nota auf dich warten. Nach kurzer Verschnaufpause wurde es wieder einsam. Die meisten kehrten um oder fuhren weiter Richtung Tremalzo. Ich fuhr ein Stück zurück und bog auf den 121/102er Richtung Corno Vecchia ab. Die Strecke ist herrlich. Zuerst ein wenig bergauf auf Schotter, dann bergab auf einem Alpini-Pfad durch 2-3 Tunnel durch. Hier heißt es auf die Karte schauen, sonst rast man im Flow an der Abzweigung zum 102er vorbei. Ein kleiner Trampelpfad führt ein kleines Stück hoch. In diesem Moment kam mir schon der erste Gedanke, dass mir die Schlucht mit Geröll bekannt vorkam. Ein paar Meter weiter oben zweigt dann der offizielle 102er ins Valle d. Signol ab. Zuerst auf ausgesetztem schmalen Pfad am Hang entlang, dann eine Kehre und dasselbe in die andere Richtung. Noch war alles angenehm mit Vorsicht zu fahren. Dann kamen schon die ein oder andere Schlüsselstelle. An einer Ebene konnte man kurz verschnaufen. Hier teilen sich die Wege. Entweder 111, 112 oder weiter auf 102er ins Tal. Ich hatte den 102er im Auge. Gleich zu beginn Stufen, dann eine Rechtskehre und immer schön ausgesetzt. Dazu noch gerölliger Untergrund, was das kontrollierte Bremsen nicht ganz vereinfachte. Für diesen Trail braucht man schon “Eier” und einen freien Kopf. Am Besten mit Shuttleservice bis Passo Nota um sich voll dem Downhill zu widmen. Ich ging auf Nummer sicher und schob an einigen Stellen. Zuletzt war ich noch froh, im V.d. Signol auf Schotterweg flowig gegen Limone zu rasen. Konsens: Kopf frei haben und sich dem Trail widmen. Sehr anstrengende Trailrunde.

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25.5.17 Monte Baldo Südtrail (Passo del Cammino)

Heute gings gleich nach dem Frühstück zeitig los. Eigentlich stand eine “verbotene Route” auf dem Monte Baldo an. Um diese Runde an einem Tag zu schaffen, muß man entweder ein Tier sein oder sich der örtlichen Infrastruktur widmen. Da bot sich die Seilbahn in Malcesine als kleine Höhenmeterstütze an. Leider war ich 10min zu spät, und somit mußte ich eine halbe Stunde warten und gleich 5 Euro mehr bezahlen (alles vor (8:45 Uhr kostet “nur” 20 Euro). Eigentlich viel zu überteuert – 25 Euro für eine Fahrt mit Mountainbike. Kein Touristenrabatt, nichts! Und normalerweise dann noch volle Abzocke bei der Parkplatzwahl. Naja – welche Alternative hat man? Das Wetter war wieder super und so rollte ich bergab auf die Baldo Passstraße, welche im östlichen Hinterland am Rückgrat des Monte Baldo entlang führt. Alles auf Asphalt und mit kaum einer Steigung. Vorbei an der Pra Alpesina, ehe es rasend bergab über Cavallo di Novezza, am Kriegerfriedhof vorbei und dann bergauf zur Agritur Ime. Der Untergrund änderte sich dann schon bald und führte auf dem 64er unterhalb der Creste di Naole entlang Richtung Süden. Leider war aus Sonnenschein nun nur noch Nebel. Komisch – ich hatte wieder die einzige Region um den Gardasee gefunden, in dem Nebel an der Tagesordnung stand. Super!!! Am Parkplatz Pozze di Pralungo gings weiter auf dem 51er, 655er und 658er auf einer Militärpiste Richtung Telegrafo. Dabei überwindet man die Baumgrenze bei Costabella über Rif. Fiori del Baldo und wenig weiter zum Rif. Chierego. Die Sicht wurde immer schlechter und nur selten erblickte ich den Lago durch ein Wolkenloch. Schon jetzt stand fest, dass die geplante Tour bis zur Cima Valdritta sinnlos wäre. Ich wollte aber zumindest noch bis zum Telegrafo radeln. So gings dann weiter hoch über die 2000er Grenze bis zum Passo del Camino auf 2128m. Hier wäre auch der Übergang auf einen ausgesetzten Trail, der natürlich verboten ist. In der Nebensaison aber sicherlich machbar. Nur war der Nebel nun so stark, dass selbst dieser Pfad bis zum Telegrafo nicht zu empfehlen gewesen wäre. Zusammen mit ein paar freilaufenden Gämsen in Sichtweite füllte ich meinen Magen und entschloss umzukehren und mir einen Weg zum Lago zu suchen. Ich wusste aus Berichten von diversen Abfahrten nach Prada. Im Freestyle Stil nahm ich einen Wanderweg auf gut Glück Richtung Prada Alto. Zwischen Gebüschen und Wiesen schlängelte ein Flowtrail hinunter. In Prada Alto fuhr ich weiter Richtung Malcesine, kreuzte das Val delle Nogare über eine steile Auffahrt und zweigte nach der Malga Zovel auf den 30/32er nach Assenza ab. Zuerst im Auf und Ab auf schmalen Singletrail, dann in Spitzkehren bergab. Teils schon ein wenig zugewachsen (Zecken schreien juhe). Unten am Lago angekommen schien die Sonne und so rollte ich den letzten Kilometer auf der Straße nach Malcesine. Zwar nicht die gewünschte Route, aber im Großen und Ganzen doch schön zu fahren. Meine eigentliche Route steht dann für ein anderes mal auf dem Plan. Vielleicht mit Shuttle bis Prada Alto und mit Glück über den Sessellift hoch bis Costabella. (sofern der private Lift wieder öffnet oder umgebaut wird).

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29.4.17 Big Mountain: CAREGA (one big trip)

Das Highlight zum Schluß. Lange habe ich gegrübelt, wie ich diese 2-Tages Tour an einem Tag rocken kann. Entweder dicke Wadeln, eBike oder Shuttle. Hmm, mußte die erste Variante werden. Also dachte ich, ich fahr mit dem Auto auf die Hochfläche der Lessinischen Berge und hole es am kommenden Tag bei einer weiteren Tour wieder ab. Zwei Tage vor Abreise fand ich eine Variante in einer alten BIKE. Von Ala im Uhrzeigersinn hoch zum Rif. Fraccaroli unterhalb der Cima Carega. Dieses Gebirge ist durchzogen von Nachschubwegen der Alpinis, denn sollte der Pasubio fallen, wäre das mit dem Grappa die letzte Rückhalteoption gewesen. Zum Glück hielt der Kampf am Pasubio inne und so wurden die Wege verschont. Ein Glück für uns Biker! Eigentlich führt die Runde gegen den Uhrzeigersinn noch über den Monte Zugna nach Rovereto. Also die “Kurzversion” auf der Directissima hoch. Eine steile Asphaltstraße führt über Ala und dem Val di Ronchi hoch bis zur Malga die Gatto. Dann änderte sich der Untergrund schlagartig und es war nur noch schiebend möglich. Auf einem schmalen Waldpfad/Steig (114B) unterhalb des Cima Levante bis zum Abzweig 108. Hier war mit Fahren nicht zu denken. Dann wurde der Weg ein wenig breiter bis zum Pala di Cherle. Jetzt erkannte man die Handschrift des Krieges. Über das Capanna Sinel (Rifugio) auf dem Sent. d. Pace auf Pfad 108 gings nun immer weiter. Herrlich ausgesetzter Militärweg in angenehmer Steigung mit kurzen Schiebestücken und top Aussicht auf die lessinische Hochfläche auf der einen Seite und dem Carega Massiv auf der anderen. Im weiter rein ins Ronchi Tal und immer weiter hoch. Nach gut 7 Std. die erste Menschenseele mit einem Hund. Gut so, denn er lief gute 500m vor mir und ich erblickte kurz vor der Bocchetta di Grola ein Schneefeld entlang des Weges. Ob dieser wohl passierbar ist? Der Hund voraus, dann sein Herrchen – dann muß es machbar sein. Ganz ungefährlich war dann der 20m Streifen nicht, da auf der einen Seite der Abgrund lauerte und die Schwerkraft des Bikes auf den Schultern dagegenarbeitete. Diese Passage war dann geschaft und um die Ecke erblickte ich trohnend die Fraccaroli Hütte. Aber auch wieder Schnee. Der Verrückte Wanderer ging dann an einer Schneezunge hoch – what? Ich soll da hoch? Auf gut Glück nahm ich die Militärroute und diese war super zu gehen. Die letzten 10m wieder Schnee auf dem Weg, aber gut passierbar. Geschafft!!! Auf 2238m – Rif. Fraccaroli. Big Trip!!! Jetzt nur noch bergab. Nach Rast und Fotosession sauste ich auf Militärtrail bergab zum Rif. Scalorbi dann weiter auf dem 109er auf breitem Schotterweg bis Rif. Passo Pertica. Diese war sogar geöffnet und lud zur Rast ein. Der 109er Pfad ins Ronchi Tal war gesperrt – aber nach kurzer Nachfrage ist es nur der Klettersteig Teil bergauf (Bergrutsch). Die Abfahrt war also möglich. In engen Kehren auf schmalen Pfad ging nun runter. An einigen Stellen lauerte unter dem Laub mal eine Wurzel oder ein Kindskopfgroßer Stein, ansonsten gut fahrbar. Die Tagesanstrengung spürte man aber und der Rückweg durch das Ronchi Tal auf Schotter war dann eine dankbare Endetappe. Normalerweise ärgerlich, aber bei über 2000hm in den Beinen bei 28 Grad und trockener Kehle eine einladene Alternative. Das Carega Massiv ist sicherlich nochmals ein paar Besuche wert! Zick Trails – Biker was willst du mehr?

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F A Z I T

Das Wetter passte, “Big Balls Trails”, drei weitere Tracks aus der Liste gestrichen (oder zum Teil) und wieder ein gelungener Gardasee Urlaub. Immer viel Trinken mitnehmen und den Kopf frei bekommen – das ist der Vorsatz für weitere Lago Trails.

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2017.05 Gardatrails

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Trailride und Big Balls am

LAGO DI GARDA

24.-27. Mai 2017


Der letzte Lago Besuch war gerade mal ein paar Wochen her und vom Wetter nicht ganz berauschend – deshalb den Fenstertag genutzt und nochmals Richtung Süden. Es standen ja noch ein paar Trails aus, die in der Vorsaison am Besten zu fahren sind.

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