2017.10 St. Vigil

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St. Vigil im

FANES/SENNES

Gebiet

26.-30. Oktober 2017


Die Saison 2017 neigt sich dem Ende zu, doch die Wetterlage in Südtirol versprach nochmals trailige Tage im Nationalpark Fanes/Sennes um den Skiort St. Vigil in Enneberg, am Fuße des Kronplatzes. Jetzt ist die Wandersaison zu Ende und es wird langsam ruhig – somit ideal für Hochtouren auf abgelegenen Trails.

 

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2017.10 Friederspitz BBS

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Unscheinbarer Gipfel in den Ammergauer Alpen

Friederspitz

Grainau

05. Oktober 2017

 


Auf der Suche nach einer ruhigen Tour am Alpenvorland stieß ich auf den Friederspitz gegenüber der Zugspitze. Nicht weit zu fahren und idealer Ausgangspunkt für meine Schwester, die zum Eibsee wandern wollte.

 

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2017.10 Friederspitz BBS

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Unscheinbarer Gipfel in den Ammergauer Alpen

Friederspitz

Grainau

05. Oktober 2017


Auf der Suche nach einer ruhigen Tour am Alpenvorland stieß ich auf den Friederspitz gegenüber der Zugspitze. Nicht weit zu fahren und idealer Ausgangspunkt für meine Schwester, die zum Eibsee wandern wollte.

B E S C H R E I B U N G

Bam – gleich einen Tag nach der Schachentour ging es wieder auf eine anstrengende Bikebergsteiger Tour in die Ammergauer Alpen. Diesmal waren die Kriterien: idealer Ausgangspunkt für meine Schwester zum Wandern auf den Eibsee, herrliches Panorama sollte die Tour bieten und ein Gipfelkreuz sollte auch dabei sein. Also kurz im Netz gestöbert und schon war der Kandidat gefunden. Der Friederspitz mit seinem Brudergipfel Frieder daneben fällt von unten nicht ins Auge, allerdings mit seinen 2040 Metern Höhe ein gehöriger Berg gegenüber der Zuspitze. Die Bilder auf Wanderseiten versprachen ideale Voraussetzungen. Dass es nicht leicht wird, war mir auch klar. So radelte ich verspätet vom Wanderparkplatz nach Grainau los und bog an dem Ochsenhütte Parkplatz rechts ab. Ab hier geht´s steil hinauf. Dieser Uphill gehört zur Plansee Runde. Also war es nicht verwunderlich, dass ich von E-Biker überholt wurde. Ich keuchte die 14-16% Rampen hinauf, während mich Senioren und eBike-Ausleih-Touris überholten. Irgendwie werde ich mit den eBikern nicht warm. So kurbelte ich Umdrehung um Umdrehung hoch. An der bekannten Abzweigung Rotmoosalm, die auf der Stepbergalm oder Enningalm auf der Strecke liegt, radelte ich noch ein paar Meter vorbei. Dann zweigt links einem Hinweisschild folgend ein Karrenweg zum Frieder ab. Die ersten Meter waren noch fahrbar, dann mußte ich größtenteils schieben. Ab der Friederalpe mußte das Bike mehrmals getragen werden. Das Gelände wurde nach oben zunehmend anstrengender. Latschenkieferzweige versperrten den Weg, dann wieder enge erodierte Kehren. Schritt für Schritt, Meter für Meter. Der Gipfel war bereits in Sicht. Auch die gegenüberliegenden Berge (Zugspitze, Wank, Kramer,…) waren ständiger Begleiter meiner Tour. Kurz vor dem Gipfel lichtete sich der Wald und ich wanderte einen Höhenpfad auf Wiesen hinauf zum Kreuz. Mittlerweile war es nachmittags und der ansagte Sturm zog auf. So hat es mir mehrmals fast das Bike vom Rücken geweht. Ein Hochtragen zum Gipfel wäre absoluter Kampf gewesen. Also lies ich mein Bike 50hm unter dem Gipfel liegen und bestieg den Gipfel als Wanderer. Von unten sieht der Gipfel wie ein Grashügel aus, jedoch auf der anderen Seite zeigt er seine felsige und steile Seite. Ein top Panorama!!! Kreuzspitze, Kienjoch, Kramer und die Wettersteingruppe hoch über Garmisch. Alles in bester Sicht. Nur der Wind wurde von Minute zu Minute stärker. Also kletterte ich wieder bergab zu meinem Bike, richtet meine Protektoren her und machte mich auf den spassigen Teil des Tages. Die 800 Tiefenmeter, die ich zuvor mit dem Bike auf dem Rücken verbrachte, standen nun auf dem Tagesmenü. Die Abfahrt war an eingen Stellen sehr anspruchsvoll und dann wieder flowig. Meistens entschied die richtige Linienwahl, die ich leider nicht immer richtig wählte und den Fuß kurz absetzen musste. Egal – es ist noch kein Meister vom Himmel geflogen. Unten raus wird der Trail immer flowiger. Mit fettem Grinsen erreichte ich gegen Nachmittag die Forststraße nach Grainau, auf der ich dann die letzten 450 Tiefenmeter bergab rollte.

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F A Z I T

Von unten naja – von oben O-Ho! Eine super Tour. Zwar mehr Schiebe/Tragestellen bergauf, aber ein Top Downhill Trail mit perfektem Panorama. Und vorallem nicht überlaufen.

BILDER
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2017.10 Auf Kieni´s Spuren – Schachenhaus BBS

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Bikebergsteigen auf königlichen Pfaden

vom Schachenhaus zur Meilerhütte

Elmau

04. Oktober 2017


Unser König Ludwig – er hatte einfach ein Gespür für herrliche Plätze, auf denen er seine Schlösser bauen lies. Das Schachenhaus stand auch schon lange auf meiner To-Do-Liste, nur das Schachenhaus alleine wäre zu fad gewesen. Und es geht auch höher hinaus…

B E S C H R E I B U N G

Eigentlich wäre ein Kurztrip in die Dolomiten geplant gewesen, jedoch ist der Wettergott mal wieder nicht ganz auf meiner Seite. Doch statt den Urlaub zu verschieben, dacht ich mir, dass ich Tagestouren in den Voralpen unternehmen kann, solange das Wetter noch mitspielt. Also ein kurzer Blick auf meine Karte und da hatte ich schon einen Kanditaten. Nur wäre mir das Schachenhaus zu wenig gewesen und die langweilige Schotterauffahrt mit gleicher Abfahrt ohne Highlight gewesen. Glücklicherweise habe ich durch Zufall ein Bild gesehen und war durch die Bildkommentare wieder auf meine Schachentour gekommen. Ja klar, hinter dem Haus geht´s ja auf einem Steig bergauf zur Meilerhütte. Die DAV Hütte steht imposant zwischen Dreitorspitze, Törlspitze und direkt auf der Grenze zu Österreich. Es war auch ein Stützpunkt während des G7 Gipfels in Elmau. Yes, I can – also ging früh morgens Richtung Süden nach Elmau. Unter der Woche es diese Region noch erträglich und ruhig. Anderfalls wimmelt es hier nur von Touristen. Die Auffahrt auf dem Königsweg von Schloss Elmau zum Schachenhaus zwischen der Wettersteinwand und dem Reintal ist nicht schwer und auf gut ausgebautem Forstweg zu fahren. Durchschnittliche 10 Prozent Steigung auf ca. 8-10km. Zuletzt wird man mit der herrlichen Aussicht auf die Alpsitze und Zugspitze belohnt und auf einer Kanzel thront das Schachenhaus mit Blick ins tiefergelegene Reintal. Das Schachenhaus hatte leider schon geschlossen und wurde winterfest verriegelt. Somit war mein Aufenthalt sehr kurz bemessen, denn ich wollte ja noch höher hinaus. Also wanderte ich mit dem Bike auf dem Rücken den steilen Pfad hoch Richtung Meilerhütte. Zuerst ein paar Kehren, dann auf einem Gratweg ein Stück entlang, ehe sich die Teufelsgasse über Kehren, verblockten Absätzen und Stufen empor schraubt. Ob das alles fahrbar ist? Und dem ganzen einen draufzusetzen kam noch eine Portion Abgrund und ausgesetze Passagen dazu. Sogar eisig-rutschige Stufen waren auch dabei. Das wird definitiv eher geschoben. Hier oben gilt NO-FALL Gesetz. Entweder durchziehen, oder lieber lassen. An der Frauenalplspitz noch vorbei, dann wurde die Hochebene vor der Meilerhütte wieder weit, grün und flach. Ein perfektes Panorama bot sich vor mir auf. Ideal um die Brotzeit auszupacken und zusammen mit Gämsen, die sich von meiner Präsenz nicht stören liesen, den Tag geniesen. Den Aufstieg zur Meilerhütte ersparte ich mir, da diese sowieso schon geschlossen hatte und an Fahren wahrscheinlich nicht zu denken gewesen wäre. Die Lage der Hütte sah ich von unten auch schon sehr gut. Nun änderte sich die Richtung wieder. Die Protektoren angeschnallt, Sattel runter und Arschbacken zusammenpressen. Jetzt gehts ans Eingemachte. Ich war überrascht, wieviel doch fahrbar gewesen war. An einigen Stellen schob ich lieber. Obwohl es sicherlich fahrbar gewesen wäre, aber einen Sturz wollte ich nicht riskieren. Der Kopf muß da absolut mitspielen. Den Rückweg vom Schachenhaus wollte ich eigentlich über diverse Steige erweitern, jedoch war die Zeit auch schon fortgeschritten. Also rollte ich auf dem Königsweg lässig zurück zum Auto. Das nächste Mal bietet sich evtl. der Schützensteig, der Kälbersteig oder Bahnholzweg an. Die direkte Linie ins Oberreintal ist eher ein No-Go.

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F A Z I T

Eine Kombination aus Klassiker auf königlichen Wegen und einer Bikebergsteiger Einlage würzen einen herrlichen Tag im Wettersteingebirge.

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