2014.10 Kaltern Bikedays

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Kaltern 23. bis 25.10.2014

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Wohl das letzte Mal in diesem Jahr, in dem ich ein paar wundervolle Tage in Südtirol verbrachte. Diesmal ging es nach Oberplanitzing in der Provinz Bozen. Der Ort liegt neben Eppan und ist oberhalb des schönen Kalterner Sees. Herrliche Blicke über die Montiggler Seen, das Etschtal, Eisacktal oder des Bozener Unterlands. Auf der anderen Seite grüßt jeden Tag die Flanke des Latemars und die gewaltige Front des Schlern. Unsere Unterkunft war wieder einmal das Hotel Tannhof. Die Hinreise war sehr kurios: Schnee ab Seefeld bis nach Sterzing. Am Brenner sogar ein guter halber Meter Neuschnee. Glücklicherweise liegt Bozen in einem mediteranen Talkessel und somit hatten wir jeden Tag schönes Kaiserwetter und milde Temperaturen.

Am Anreisetag schwung ich mich sofort auf meinen Tretesel. Mit dem Auto gings nach Bozen zur Kohlern Talstation. Nein, nicht um gemütlich hochzushuttlen. Wie es sich gehört werden die ca. 1100 hm Tagesvorsätze aus eigener Kraft zurückgelegt! Auf gemütlicher Asphaltstraße geht es über Kehren hoch zur Bergstation am Herrenkohlern. Ein kleiner Abstecher zum Aussichtsturm ist empfehlenswert. Danach kann man sich entscheiden, welchen Trail man unter die Stollen nehmen soll. Der Kohlern bietet ettliche Varianten. Ich wählte den Schulsteig. Die ersten Tiefenmeter gehen auf einem asphaltierten Trail bergab. Dieser ist aber stellenweise schon so brüchig, dass er schon wieder flowig ist. Und auch der erste Platten ließ nicht lange auf sich warten. Dumm: auf einem Asphaltweg? Die Wasserrinne verursachte einen klassischen Snakebite. Das war aber zum Glück der einzige am Wochenende. Die zweite Hälfte der Abfahrt ging über den Schulsteig. Immer am Hand entlang auf schmalem Pfad, nie wirklich schwer. Nur mußte aufgrund von Laub, nassen Wurzeln und moosigen Steinen ein wenig vorsichtig gefahren werden. Die letzten 20hm zur Talstation kann man auslasssen, zumal die Strecke sehr anspruchsvoll, ausgewaschen und steil ist. (Bilder...)

Der zweite Tag begann mit einem wunderbar sonnigen Tag. Gleich nach dem Frühstück gings zu meiner „Unvollendeten“ Tour: über den Mendelpass hoch zum Monte Roen und über das Grauner Joch bergab nach Kaltern. Die Auffahrt geht über 15 Kehren gute 950hm bergan und ist mit durchschnittlich 7 Prozent Steigung und 15km Länge gut fahrbar. Nach 1,5 Std. war´s geschafft und der zweite Bergteil sand bevor. Die restlichen Höhenmeter bis zur Malga Romana geht über breite Forstwege an der Halbweghütte vorbei und führt dann über einen steilen Wanderweg hoch zum Monte Roen Gipfel. Letzterer wird wohl jeder schiebend zurücklegen. Dort ist die Steigung so steil, dass wahrscheinlich sogar Ameisen Steigeisen tragen. Das letzte Mal, als ich vor zwei Jahren dort hinauf wollte, lag noch sehr viel Schnee und ich mußte jetzt feststellen, dass ich damals nur 20-30hm unterm Gipfel abbrechen mußte. Wäre aber auch zu gefährlich gewesen. Der Monte Roen ist die höchste Kante über Kaltern. Herrliche Tief- und Fernblicke im 360 Grad Panoramakino. Nach kurzer Verschnaufpause und ettlichen Fotos ging es an der Kante entlang zum Schwarzen Kopf und Grauner Joch. Ab dem Monte Roen heißt das übersetzt: Trails, Trails und nochmals Trails. Anfangs noch verblockt und ruppig, weiter unten flowig und gut fahrbar. Ein Traumtag und eine Traumtour. Alles passend gemacht! (Bilder...)

Tag drei brach an und mein Vorhaben um das Latemar zu trailen, verflüchtigte sich relativ schnell, nachdem ich schon von der Ferne den Schnee sah. Also wurde der Tag umgeplannt und ich beschloß nochmals hoch zum Mendelpass zu fahren. Diesmal aber nicht zum Monte Roen, sondern in die andere Richtung zum Penegal und Gantkofel. Beides ebenfalls Spitzen an der Kante überhalb von Eppan und Bozen. Der Uphill zum Penegal folgte einer gut ausgebauten Straße bis zum Sendemast und dem Penegal Hotel. Die Aussichtsplattform am Hotel bietet wieder super Blicke ins Eisacktal, Etschtal und Meraner Land. Nun folgte der schöne Teil meiner Tour. Über einen schönen Waldtrail ging es bergab bis zur Prinzwiese und Prinzhütte. Nun heißt es normalerweise direkt an der Prinzhütte bergauf und über den Neuen Weg bergab zu trailen. Nein, ich wollte weiter und suchte mir auf dem GPS einen Weiterweg zum Gantkofel. Also folgte ich der Schneeschuhwanderroute, die sehr erschwerlich und kräftezehrend bergauf auf Wanderwegen führte. Nach guten 450hm schiebend und fahrend erreichte ich den Gantkofel. Hammer! Super Aussicht; besser und schöner als am Penegal. Und das gute daran ist: Ich wusste, wie die Abfahrt wird, da ich denselben weg zur Prinzhütte nahm, wie beim Uphill. Was dann folgte, war schon sehr anspruchsvoll. Zuerst noch ein wenig bergauf und dann rein in den „Neuen Weg 545/546“. Eine sehr steile Rinne über laubbedeckte große Steine, Absätze, Wurzeln und Geröll! Und an einigen Stellen auch steil abfallend. Vernunft siegt über Übermut. Also schieben bergab. Nach ca. 200-300hm ist das schlimmste überstanden. Es folgte ein herrlicher Flowtrail bis kurz unterhalb Kreuzstein und über Asphalt zurück nach Eppan. Sehr kräftezehrender Tag, aber lohnenswert. (Bilder...)

 

Am Sonntag traten wir nach dem Frühstück die Heimreise an.

FAZIT: „Gute 5500hm, drei Touren – Danke Südtirol: ich komme wieder!!!“

 


Bilder:

Tag 1: Schützensteig

(nach oben)
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Tag 2: Monte Roen

(nach oben)
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Tag 3: Penegal/Gantkofel

(nach oben)
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2014.10 Vinschgau Tabland/Naturns

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Vinschgau – Tabland/Naturns

29.9. bis 3.10.2014

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Zum zweiten Mal in diesem Jahr fuhr ich zusammen mit meinen Eltern und unserem Labradudel Paul ins Vinschgau. Diesmal das untere Vinschgau, das an das Meraner Land angrenzt. Aufgrund der Wärme bis tief in den Herbst rein war das die richtige Entscheidung. Also gings über den Fernpass gen Süden und wir erreichten schon vormittags unsere Pension in Tabland – ein kleiner 320 Einwohner Ort in der Gemeinde Naturns. Mein Zimmer bot auf dem Balkon einen herrlichen Blick auf den Gletscher des Samnaun, auf das Schloß Juval und natürlich über das Apfelreiche Vinschgau.

Nicht lange gefackelt und die Klamotten gewechselt. Schließlich bin ich ja zum Biken hier! Meine erste Route führte mich nach kurzem Tourencheck zur Tablander Alm. Diese Tour wurde vom Bike Magazin als Trailtour beschrieben, deren Schmankerl sich ein wenig Zeit lässt. Zuerst mußten ca. 1250hm überwunden werden. Gleich hinter unserer Pension folgte ich der steilen Straße, um den Toureneinstieg in der zweiten Uphillkurve von Naturns kommend zu kreuzen. Die Straße wurde wenig später zum Forstweg und nach kurzer entspannter Tretterei fuhr ich eine „sackrisch-steile“ Rampe hoch zur Hauptroute. Diese Rampe ist normalerweise ein Teil des Lupo Trail – aber bergab! Dann war wieder gemütliches Bergauftreten angesagt und schließlich erreichte ich die Tablander Alm inmitten einer umwaldeten Berglandschaft mit freilaufenden Schweinen. Nach ein paar Fotos machte ich mich rasch auf und rollte hinter der Alm auf einem Panoramaweg Richtung Osten der Beschilderung „Ötzi-Trail“ entgegen, den ich schon bald darauf antraf. Also noch schnell die Protektoren angelegt und dann rasch rein in das Vergnügen. Naja – Schwierigkeitsstufe S2 bis S3 waren angesagt! Und noch dazu mit leicht rutschigem Untergrund und noch arbeiteten Forstarbeitern, die den Hang bewirtschafteten. Kurz mußte ich das Bike über Bäume und Äste tragen, dann rauschte ich dem Tal entgegen. Auf der Karte ist dieser Trail als Weg Nr. 5 eingezeichnet. Unterm Strich ein schöner Start in die „Trailwoche“! (Bilder...)

Am zweiten Tag wollte ich die Königstour übers Eisjöchl starten – naja, so war der Plan. Aber mein Pensionswirt meinte, es wäre Schnee dort oben (ich wurde am letzten Tag eines besseren belehrt!). Darum eine kurze Umplanung: Königstour Nr. 2. Die Panoramarunde zum Göflaner Marmorbruch. „Satte 1520 Höhenmeter stehen nach dem Anstieg zum Steinbruch von Göflan auf dem Tacho. Doch nicht nur der dort gewonnene Marmor, auch die Trails bergab sind vom Feinsten.“ So hieß es in der Beschreibung. Ich wertete das ganze noch auf, aber dazu später. Zuerst ging es gute 1300hm anspruchsvoll, aber gut fahrbar auf Asphalt, später auf Schotterweg – nein, besser gesagt auf Marmorschottbruch – bergauf. Der Marmor ist im Überfluß vorhanden, deshalb wurde der Schotterweg mit Marmorkiesel befestigt. Mal was anderes und irgendwie ein verrücktes Gefühl. Schon bald erreichte ich die Kantine des Bergbaus und deren Station. Leider ist das Betreten des Gelände verboten und ich fuhr nach wenigen Minuten bergab zur Göflaner Alm. Gut gestärkt machte ich mich dann nachmittags auf meine Streckenänderung auf. Auf dem Weg bergab besteht die Möglichkeit, den „Holy Hansen Trail“ mitzunehmen. Dieser Trail wurde von vinschgauBike künstlich angelegt und serviert Flow pur. Jede Kurve ist sehr flowig zu nehmen, auf den Geraden wechseln sich Wellen und kleine Jumps ab und das einzige was einen zum Anhalten zwinkt, ist das Schmerzen der Arme vom Bremsen. Was soll ich sagen: „Dauergrinsmodus“!!! (Bilder...)

Der Tag Nummer drei war mit Regen vorhergesagt. Lange überlegte ich morgens während dem Frühstück ob ich Biken oder Wandern soll. Ich entschloß mich mein Bike gegen die Wanderschuhe zu tauschen und wir fuhren zusammen ein gutes Stück zum Wanderparkplatz der Naturnser Alm hoch. Sehr kriminell auf einer „Einbahnstraße“ fuhren wir unzählige Serpentinen im Nebel und Nieselregen hoch. Am Parkplatz angekommen liefen wir über Fortwege und Wandersteig hoch zur Naturnser Alm. Dort war nicht viel geboten, aber wie bekamen was leckeres zu essen und machten uns nach der Rast weiter auf dem Panoramaweg über Zetnalm zur Mausloch Alm. Ein herrlicher Wanderweg im bergauf-bergab ohne eine Menschenseele! Zurück gings wieder über Schotterwege zum Auto. Wir haben das Beste aus dem trüben Tag gemacht und hatten sogar Glück, dass es nicht geregnet hat. Kurz blinzelte sogar die Sonne raus. (Bilder...)

Am vorletzten Tag Nr. 4 wurde schönes Wetter vorhergesagt und ich nahm wieder mein Bike unter den Hintern. Aus dem Bike Magazin wählte ich dasselbe Etappenziel wie am Vortag aus und fuhr nochmals auf demselben Weg hoch zur Naturnser Alm; nur diesmal mit eigener Kraft direkt von der Pension. Gemütliche 1400hm am Stück mit durchschnittlich 8 Prozent Steigung. Oben traf ich einen Leidensgenosse und wir fuhren die letzten 200hm zusammen hoch. Zusammen stärkten wir unsere Mägen mit Pasta und Radler. Die Naturnser Alm ist ein beliebtes Ausflugsziel im Meraner Land, da die Aschbach-Gondel und die Vigiljoch Bahn viele Wanderer im Minutentakt hochschuffieren. Durchschnittlich 250 Gäste am Tag sind auf der Naturnser Alm im Sommer keine Seltenheit. Aufgrund dieser Thematik hat sich der Tourismusverband dazu entschlossen auch hier Zeitregelungen für die Benutzung der Wege einzuführen. D.h. ab 15 Uhr konnte ich den Downhill über den alten Steinbruch (Stoanbruch Trail) in Angriff nehmen. Die Route folgte nun von der Naturnser Alm hinüber über den Weg Nr. 9 zum Vigiljoch und Schwarze Lacke zum Gasthof Seeblick. Direkt am Gasthof folgte ich der Beschilderung „Stoanbruch Trail“. Anfangs ein relativ einfacher Trail durch den Wald. Ich dachte schon: war das alles? Ab dem Steinbruch wurde es anspruchsvoller und gerölliger. Aber nicht wirklich schwer zu fahren (S2-S3 waren angegeben). Zurück gings von Rabland auf dem Vinschgauradweg zur Pension in Tabland. (Bilder...)

Alles hat ein Ende: Am letzten Tag des Urlaubs in Trabland wollte ich noch soviel machen, aber die Wahl fiel auf den Sonnenberg gegenüber. Im Internet wurde ich auf den „Vinschgau Cross am Sonnenberg“ fündig. Hört sich easy an… Also morgens gleich rauf aufs Bike und über den Radweg nach Kastelbel. Ab hier müssen ca. 1000hm auf einer gut ausgebauten Asphaltstraße hoch zur St. Martin Bergstation getreten werden. Wer will, kann auch mit der Gondel hoch, aber das Hochtreten ist doch Ehrensache! Das dachten sich auch viele andere Biker und somit fuhr ich im ständiger Begleitung Gleichgesinnter bergauf und erreichte nach 2 Std. den Vinschgauer Höhenweg. Dieser ist ab 14 Uhr für Biker freigegeben. Ich befuhr diesen eine halbe Stunde früher, hatte aber keine Probleme mit Wanderer. Im Gegenteil; die meisten waren freundlich und redseelig. Der Höhenweg ist wirklich atemberaubend und verläuft auf einer Gerade von Osten nach Westen am Hang des Sonnenbergs gegenüber dem Ortler, den man von dort über das Martelltal erblickt. Nach gefühlten 3-4 Kilometern ändert sich der Charakter des Wegs, der bis jetzt einem Handtuchbreiten Weg folgte. Die Downhillpassagen sind definitiv anspruchsvoll. Über Absätze, lockerem Untergrund, querlaufende Wurzeln oder engen Spitzkehren muß das Bike beherzt fortbeweg werden. Hier zahlt sich Federweg und Fahrtechnik aus. Wenn ich nur das Hinterradversetzen könnte, dann wäre die „Welt“ einfacher. Deshalb war für mich abundzu mal Bikeumsetzen runter vom Bike notwendig. Die letzten Kehren nach Goldrain sind dann nochmals heftig! Ein Feeling ala Gardasee: oben flowig und unten anspruchsvoll. Zurück gings wieder über den Radweg nach Tabland. (Bilder...)

Fazit: ich komme wieder… GRINS – die Auswahl an Touren und Trails im Vinschgau sind unerschöpflich. Egal ob Höhenmeterfresser oder Tiefenmetervernichter – hier ist alles machbar!


Bilder:

Tag 1: 2014-09-29_Tablander Alm – ÖtziTrail

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Tag 2: 2014-09-30_Göflaner Marmor – Holy Hansen

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Tag 3: 2014-10-01_Wandern Naturnser Alm

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Tag 4: 2014-10-02_Naturnser Alm – Stoanbruch Trail

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Tag 5: 2014-10-03_Vinschgau Sonnenberg Cross

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2014.10 Tegernsee EHJ-Klause m. Biketeam Villenbach

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Tegernsee – Erzherzhog-Johann-Klause

Biketeam SV Villenbach

 

Am 5.10.2014 gings wieder einmal in die schöne Tegernseeer Region. Diesmal waren die Jungs des Biketeam SV Villenbach mit am Start. Unser jährlicher Ausflug in die Berge mit ettlichen neuen Gesichtern in der Gruppe ging von Rottach-Eggern am Tegernsee um den Valepp vorbei an schönen Almen und als Finale war der erste offizielle bayrische Forst-Trail geplant. Die ersten Kilometer strampelten wir gemütlich auf Asphalt bergan und wenig später wechselte der Untergrund auf Schotterwege. Dann folgte ein kleiner Trail als Verbindung auf den Uphill zum Valepp. Aufgrund des finalen Trails fuhren wir die Runde im Uhrzeigersinn, was aber bedeutete, dass wir in meinen Augen den schönsten Trailabschnitt bergauf schieben und tragen mußten. Was soll ich nun zum 1. offiziellen bayr. Fort Trail schreiben? Die einen stehen auf solche Art Wege – ich eher nicht wirklich. Der Trail ist relativ flach angelegt und folgt in ca 5-10 Metern Entfernung dem Forstweg. Vielleicht wäre dieser Trail an trockenen und sonnigen Tagen besser zu fahren, aber in unserem Fall kam weder Flow noch Spaß auf. Eine reine Schlammschlacht, da der Untergrund nicht steinig, sondern normaler Waldboden war. Naja, nur wenige sind den Trail komplett gefahren… Ich war auch einer dieser „Ferkel“. Das Essen am Ende der Runde in einer Alm war sehr köstlich und die Rückfahrt zum Tegernsee wieder auf Radwegen.


Bilder:

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2014.09 Saalbach Trailride

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Saalbach-Hinterglemm Trailride

19.-21. September 2014

Diesmal stand mal etwas Spass im Vordergrund! 3 Tage im Eldorado der Freerider und Downhiller: Saalbach-Hinterglemm/Leogang. Als mich Markus fragte, ob ich Bock hätte ein abfahrtsorientiertes Wochenende im Hotspot des Downhills mit ihm und seinem Kumpel zu verbringen, war ich Feuer und Flamme. Ja, ich dachte, vielleicht können wir auch mal ein paar Höhenmeter selber zurücklegen, aber die Versuchung der Infrastruktur hier ist einfach zu verlockend! D.h. gute dreiviertel der Strecken wurde mit den Liften absolviert und der Rest war dann mit eigener Muskelkraft zu bewältigen.

Einen Tag vor unserer Tour sagte Markus´s Kumpel ab und wir waren nur noch zu zweit. Das Wetter für die drei Tage war mit einem Hoch vorhergesagt und die Unterkunft in Jausern sofort gebucht. Die Fam. Kressl bietet wirklich eine sehr gute Pension mit Frühstück und der JOKER Karte, die es ermöglicht, alle Lifte der Region kostenlos zu benutzen! Top Angebot des Tourismusveranstalters Saalbach-Hinterglemm. Ja sogar der Lift in Leogang war für eine Auffahrt kostenlos! Wir bekamen bei Fam. Kressl das große Appartment mit zwei getrennten Schlafzimmer, einer Küche, Bad, separatem Zugang und einem großen Balkon mit herrlichem Blick ins Tal.

Am Freitag buchten wir die JOKER Karte ab 12 Uhr mittags und diese war dann bis Sonntag 12:30 Uhr gültig. Nach kurzem Bikecheck gings gleich hinter der Pension auf einem Höhenverbindungsweg rüber zur Kohlmaisbahn. Die Gondel brachte uns gleich hoch zur Gipfelstation und wir folgtem dem Panoramatrail hinüber zum Ansitzkopf richtung Leogang. Dort gings gleich spassig den Hangman Trail runter nach Leogang. Dort war der UCI/IXS Worldcup der Downhiller und wir schauten uns die Trainingsläufe der Jungs kurz an. Dann aber schnell wieder hoch zum Ansitzkopf-Gipfel und zurück nach Saalbach. Dort gleich noch die Milka-Line mitgenommen und am spätem Nachmittag gings zurück zu unserer Pension. Als Empfehlung für das leibliche Wohl kann ich den „Tyroler Buam“ gegenüber der Schönleiten Bahn empfehlen. Dort gab´s lecker Holzofen Pizza.

Am Samstag fuhren wir gleich morgens wieder über den Radweg von Jausern nach Saalbach, um die erste Bahnfahrt zum Gipfel zu erreichen. Als erstes stand die Schattberg-Bahn auf dem Programm um den legendären Hacklberg-Trail zu fahren. Zuerst müssen aber ca. 200hm mit eigener Kraft zum Westgipfel bewältigt werden. Die meisten werden diese Strapaze schiebend absolvieren. Oben ist der Trail noch flowig und im alpinen Gelände aber niemals schwer zu fahren.  Ab der Hacklbergalm taucht der Trail langsam durch Waldstücke und Northshores hinunter ins Tal. Gute 1000hm feinster Trail mit unzähligen Anliegern und Kurven. Danach gings mit der Reiterkogelbahn hoch um den zweiten Trail unter die Stollen zu nehmen: der Hochalm-Trail. Zuvor müssen aber noch gute 500hm getreten werden. Hier ist man mal wieder alleine unterwegs im Alpinen Gelände. Der Trail ist der einzige von der natürlichen Art. Keine künstlich gebaggerten Kehren oder Brücken. Durch leichten Regenschauer war dieser auch sehr schlammig, rutschig und ausgewaschen. Aber sehr spassig! Dann fuhren wir mit der Zwölferkogelbahn hoch um die Z-Line zu fahren. Und weil diese so geil war, gleich nochmal. Hier fühlt man sich wie eine Murmelkugel. Zick Kurven und Tables, Wallrides und wer´s will Jumps. Zwischenfazit: Genial!!! Dann folgte mit der Reiterkogelbahn der Transfer zur Blue-Line. Auch hier wieder sehr schön geshaptes Kurven. Danach ging´s wieder rüber zur Kohlmaisbahn und wir fuhren 2x hintereinander die Milkaline in extrem rasanter Art und Weise. Mit der letzten Gondel fuhren wir zur Gipfelstation der Kohlmaisbahn um die Abfahrt richtung Jausern zu nehmen. Dort kamen wir in ein Gewitter und sind von oben bis unten in Wasser getränkt an unserer Homebase angekommen. Unterm Strich: Hammergeiler und anstrengender Tag und man merkt schon langsam, dass man sich immer mehr zutraut, wie der Adrenalinschub einen schon fast waaghalsig werden lässt und natürlich beginnen die Muskeln und Gelenke „Hallo“ zu sagen.

Der letzte Tag war also angebrochen und wir hatten bis 12:30 Uhr die JOKER-FOR-FREE Karte im Rucksack. Also hoch zum Hacklberg-Trail. Dieser machte in meinen Augen auch am meisten Spaß! Am Sonntag waren die Specialized Enduro Series zu Gast ind Saalbach-Hinterglemm. Der obere Abschnitt (ca. 200m) war für uns Normalos gesperrt. Der Umweg folgte über einen Wanderweg zum Hacklberg Trail Einstieg. Heute merkte man die zwei Tage zuvor. Man traut sich einfach mehr zu und das Tempo auf dem Trail nahm gewaltig zu! Eigentlich fuhren wir den Trail nochmals, weil Markus seine Uhr während einer Panne oben liegengelassen hat. Aber der Flow bei der ersten Abfahrt war einfach zu heftig und wir verpassten die Stelle und schossen gen Tal. Also: Nochmals hoch!!! Was soll´s, war ja so was von geil. Diesmal noch schneller und wir fanden sogar die Uhr! Und wie heißt es so schön: Alle guten Dinge sind drei! Soll heißen: nochmals den Hacklberg Trail. Jetzt merkten wir aber, dass uns unsere Kraft verlässt und dass die Bremsbeläge langsam an Stärke verlierten. Und wie´s sein mußte: Wir kamen wieder in einen Regenschauer bis wir am Auto waren.

Bilanz: 2 Platten, defekte Vorderradbremse (repariert), gerisses Zugseil (repariert), verlorene Uhr (gefunden) und ein defektes, festgefressenes Pedalgewinde (leider nicht zu reparieren)

Bilanz #2: geniales Wochenende mit fast 12.000 Tiefenmeter, davon ca. 3.000 Höhenmeter gestrampelt.

Tipp am Rande: Die JOKER-Karte wird es in dieser Form bis Ende 2015 noch geben. Dann gibt es neue Rahmenverträge mit den Tourismusverbänden, der Liftbetreiber und Hotels. (Tipp von Bahnmitarbeiter)

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